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RB Leipzig steht zu Unrrecht am Pranger


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Vorwürfe gegen RB Leipzig zielen ins Leere

Von t-online
Aktualisiert am 07.07.2015Lesedauer: 2 Min.
RB Leipzig schlägt viel Ablehnung entgegen - zu Unrecht.
RB Leipzig schlägt viel Ablehnung entgegen - zu Unrecht. (Quelle: Jan Hübner/imago-images-bilder)
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Ein Kommentar von Johann Schicklinski

Diese Kritik mag - je nach Standpunkt - zutreffend sein. Die Sachsen haben jedoch ihre Daseinsberechtigung im modernen Fußball. Längst ist dieser ein riesengroßes Geschäft, in dem für Romantik nur noch wenig Platz ist.


Schlichter Charme: Deutschlands Stadion-Perlen in der Foto-Show

Wenn es um die stimmungsvollsten Stadien Deutschlands geht, darf die frühere Bremer Brücke (hier im Jahr 2008) natürlich nicht fehlen. Klein (gut 16.000 Plätze), eng, ohne Tartanbahn und inzwischen komplett überdacht präsentiert sich das Stadion des VfL Osnabrück. Hier feierten die deutschen Fußball-Frauen 1989 vor 23.000 Fans ihren ersten EM-Titel.
Mag sein, dass das Stadion am Böllenfalltor nicht mehr in die moderne Fußball-Welt passt. Ein Hingucker ist die riesige Stehtribüne (hier noch ohne Sitzplätze im Gästeblock) in der Heimstätte des Sensations-Aufsteigers SV Darmstadt 98 aber allemal. Der Stadionname leitet sich aus Pappeln, den sogenannten Böllen ab, die hier einst standen.
+31

Diese These belegt ein Blick auf die Bundesliga-Tabelle: Bayer Leverkusen oder der VfL Wolfsburg, die von Konzernen unterstützt werden, sind längst etablierte Branchengrößen. Bei Hannover 96 oder der TSG 1899 Hoffenheim ist die "50+1-Regel" obsolet geworden. Bei den Niedersachsen hat sich Präsident und Hörgerätefabrikant Martin Kind seit über 20 Jahren in erheblichem Maße engagiert und durfte deshalb die Mehrheit übernehmen. Ebenso in Hoffenheim SAP-Mitbegründer Dietmar Hopp, dessen Gelder den Klub überhaupt erst in den bezahlten Fußball gebracht haben.

Wettbewerbsverzerrung zieht nicht

Borussia Dortmund fungiert als Aktiengesellschaft, beim FC Bayern halten "Global Player" wie Adidas oder Audi Anteile und Sitze im Aufsichtsrat. Dafür sind Summen in dreistelliger Millionenhöhe geflossen.

Traditionsklubs wie der Hamburger SV oder der VfB Stuttgart, bei denen zuletzt offensichtlich schlecht gearbeitet wurde, haben ihre Profi-Abteilung ausgegliedert und Anteile verkauft oder sind dabei, diesen Schritt vorzubereiten.

Der Vorwurf der Wettbewerbsverzerrung in Richtung Leipzig zieht deshalb nicht. Spätestens seit Einführung der Champions League und den damit verbundenen Einnahmen geht die Schere im Profifußball ohnehin immer weiter auseinander. Der Vorwurf der fehlenden Tradition greift ebensowenig – denn diese und die Anzahl der Anhänger haben nie über sportliche Erfolge entschieden.

Aufstieg nicht aufzuhalten

Der "Brauseklub" aus Leipzig verfügt unwidersprochen über enorme Mittel, setzt diese aber auch zielgerichtet ein. Nicht nur für neues Personal der Profi-Mannschaft, sondern vor allem nachhaltig, was der Bau des Nachwuchsleistungszentrums und die Investitionen in die Infrastruktur rund um den Klub beweisen. Bei RB Leipzig wird konsequent und zielstrebig gearbeitet, immer einer mittel- bis langfristig angelegten Strategie folgend.

Der Bundesliga-Aufstieg und die Etablierung in der nationalen Spitzenklasse sind deshalb nur noch eine Frage der Zeit. Mit der immer breiter werdenden Fan-Basis im lange Zeit brachliegenden Fußball-Osten im Rücken, werden die Bullen auf Sicht nicht nur Mitglied, sondern Bereicherung in Deutschlands höchster Spielklasse sein. Das mag zwar emotionalisierten Fußball-Romantikern nicht gefallen, doch es entspricht der Realität des Wettbewerbs. Die Debatte wird zwar weitergehen, doch die Nostalgiker haben sie bereits verloren.

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Jetzt droht Bayern der erste Titel-K.o.
Julian Buhl, München
  • David Digili
Von David Digili
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