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Götze-Streit: BVB-Bosse Zorc und Watzke attackieren Jens Lehmann

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"Undifferenziert und mäßig vorbereitet"  

BVB-Bosse teilen gegen Lehmann aus

07.09.2016, 12:43 Uhr | t-online.de

Götze-Streit: BVB-Bosse Zorc und Watzke attackieren Jens Lehmann. Hans-Joachim Watzke (li.) und Michael Zorc finden deutliche Worte. (Quelle: imago/Jan Hübner)

Hans-Joachim Watzke (li.) und Michael Zorc finden deutliche Worte. (Quelle: Jan Hübner/imago)

Gegenwind für Jens Lehmann: Nach seiner scharfen Kritik an BVB-Star Mario Götze folgt nun umgehend der heftige Konter von Seiten der Dortmunder Bosse.

"Ich wundere mich, wie undifferenziert und offensichtlich mäßig vorbereitet manch ein sogenannter Experte im TV einseitig negative Thesen verbreiten darf", sagte BVB-Manager Michael Zorc der "Bild"-Zeitung.

Watzke: "Dafür fehlt mir jegliches Verständnis" 

Noch deutlicher wurde Hans-Joachim Watzke, der Geschäftsführer der Schwarz-Gelben. "Ich habe schon vor langer Zeit aufgehört, Jens Lehmanns Kommentare ernst zu nehmen", sagte der 57-Jährige. "Er hat beim letzten Spiel beispielsweise die Turnierbilanz kritisch hinterfragt. Und das, obwohl wir vor zwei Jahren Weltmeister wurden. Dafür fehlt mir jegliches Verständnis." 

"Götze gibt einem das Gefühl, dass er nichts macht" 

"Ich habe keinen Sprint gesehen, ich habe nichts gesehen", hatte Lehmann über Götze nach dem souveränen 3:0 der deutschen Nationalmannschaft in der WM-Qualifikation gegen Norwegen bei RTL gesagt. Und weiter: "Götze gibt einem immer das Gefühl, dass er nichts macht."

Andere Spieler, wie etwa der junge Julian Brandt, kämpften laut dem TV-Experten dafür, aufgestellt zu werden. "Bei Götze habe ich im Moment oder schon seit längerem nicht mehr das Gefühl", so Lehmann.

Zorc nimmt Götze in Schutz

Götze gab gegen die Skandinavier die einzige Sturmspitze und rieb sich im Angriffszentrum auf, ohne allerdings effektiv zu sein. Manager Zorc brach nun eine Lanze für den BVB-Rückkehrer und sagte, dass das nicht die Idealposition für den Offensivspieler sei.

"Wir haben auf der Mittelstürmer-Position in Deutschland zurzeit eben keinen Lewandowski oder Aubameyang. Deshalb muss Bundestrainer Löw im Sturmzentrum häufig mit Mittelfeldspielern improvisieren", sagte Zorc.

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