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TSV 1860 München: Investor Ismaik attackiert DFB-Vize Koch


Verband schweigt noch
1860-Investor Ismaik attackiert DFB-Vize

sid, t-online, DED

Aktualisiert am 02.07.2017Lesedauer: 1 Min.
Klagefreudig: 1860-Investor Hasan Ismaik.Vergrößern des BildesKlagefreudig: 1860-Investor Hasan Ismaik. (Quelle: imago-images-bilder)
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DFB-Vizepräsident Rainer Koch (58) verzichtet nach der beim Bundeskartellamt eingelegten Beschwerde von 1860-München-Investor Hasan Ismaik gegen die 50+1-Regel zunächst auf eine Stellungnahme.

Auf SID-Anfrage kommentierte Koch die am Freitag bei Facebook angekündigte Klage des jordanischen Geschäftsmannes nicht. Ismaik hatte die 50+1-Regel als "Scheinregel, die den deutschen Fußball nicht schützt, sondern ihm extrem schadet" bezeichnet. Und: "Ich klage zunächst in Deutschland, wenn das nicht genügt, dann ziehen wir vor den Europäischen Gerichtshof."

"Enttäuscht" von Koch

Auch Koch persönlich hatte Ismaik kritisiert. "Besonders enttäuscht mich auch die Haltung von Dr. Rainer Koch", schrieb der 40-Jährige. Einerseits versuche der DFB mit der 50+1-Regel den Kommerz zu unterbinden, andererseits organisiere der Verband für Chinas U20-Nationalmannschaft einen Startplatz in der Regionalliga.

Ismaik hatte immer wieder mit der 50+1-Regel gehadert, die eine Machtübernahme eines Geldgebers in einem Klub verhindern soll. Eine Ausnahme bilden Vereine, bei denen sich ein Investor bereits mehr als 20 Jahre engagiert hat. Das ist in München nicht der Fall. Koch hatte sich in der Vergangenheit immer wieder für die 50+1-Regel eingesetzt.

Ismaik stand zuletzt in den Schlagzeilen, als der Traditionsverein nach dem sportlichen Abstieg aus der 2. Bundesliga direkt in die Regionalliga durchgereicht wurde. Ismaik hatte eine neuerliche Geldspritze für die Löwen verweigert. 1860 erhielt daraufhin keine Lizenz für die 3. Liga und muss künftig in der Regionalliga antreten. Nun klagte Ismaik unter anderem, der Verein werde geführt "wie eine Würstchenbude".

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