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WM 2018, Gruppe E: Brasilien stürmt ins Achtelfinale – Serbien ist raus


WM-Gruppe E  

Brasilien stürmt ins Achtelfinale – WM-Aus für Serbien

Von Philip Seiler

28.06.2018, 09:34 Uhr
WM 2018, Gruppe E: Brasilien stürmt ins Achtelfinale – Serbien ist raus. Freude bei den Brasilianern: Neymar (o.) umarmt den Torschützen Paulinho. (Quelle: Reuters/Axel Schmidt)

Freude bei den Brasilianern: Neymar (o.) umarmt den Torschützen Paulinho. (Quelle: Axel Schmidt/Reuters)

In dieser Form ist bei der WM mit Brasilien im Kampf um den Titel zu rechnen. Das Team um Superstar Neymar holt sich durch einen Erfolg gegen Serbien den Gruppensieg.

Beim 1:1 gegen die Schweiz haderten die Brasilianer noch mit sich selbst. Doch die "Selecao" kommt bei der WM 2018 immer besser in Tritt. Dem 2:0 gegen Costa Rica am zweiten Spieltag ließen Neymar & Co. nun einen 2:0 (1:0)-Sieg gegen Serbien folgen. 

0 : 2
Flagge Heim-Mannschaft
Serbien
Flagge Auswärts-Mannschaft
Brasilien

0:1 – Paulinho (36')

0:2 – Thiago Silva (68')

Besondere Vorkommnisse:
Keine.

 

Mit sieben Punkten und 5:1 Toren holen sich die Brasilianer damit den Gruppensieg und treffen im Achtelfinale auf Mexiko. Serbien landet nach der zweiten Turnierniederlage auf Rang drei und ist damit ausgeschieden. 

Paulinho: "Tore sind mir nicht wichtig"

Der gefeierte Mann des Spiels war aber nicht Superstar Neymar, sondern Paulinho. Der Mittelfeldstratege brachte Brasilien mit einem sehenswerten Treffer in Führung und sorgte neben Neymar für viel Kreativität im Spiel des Rekord-Weltmeisters.

„Für mich ist das Wichtigste, dass wir gewonnen haben und als Gruppensieger ins Achtelfinale eingezogen sind. Tore und Auszeichnungen sind mir nicht wichtig“, sagte Paulinho in der ARD.

So lief das Spiel:

Brasilien musste vor 44.190 Zuschauern im Spartak-Stadion von Moskau schnell eine Schrecksekunde wegstecken. Champions-League-Sieger Marcelo von Real Madrid musste schon in der zehnten Minute mit Rückenproblemen ausgewechselt werden.

Doch auch ohne seinen Antreiber übernahm der Favorit schnell die Initiative, die technisch versierten Serben schafften es nur vereinzelt, über die Flügel Druck zu entwickeln. Die erste Chance des Spiels hatte Superstar Neymar, der in der 25. Minute mit einem Schuss aus spitzem Winkel Serbiens Torwart Vladimir Stojokovic zu einer Parade zwang.

Brasilien suchte immer wieder den kontrollierten Aufbau, spielte lieber einen Querpass mehr, um sich den Gegner zurechtzulegen. Dann erfolgte die Tempoverschärfung in die Spitze. So auch beim Führungstreffer: Philippe Coutinho schlug einen überragenden Pass auf Paulinho, der den Bruchteil einer Sekunde vor Stojkovic an den Ball kam und ihn am verdutzten Keeper vorbei ins Tor spitzelte.

Coutinho bereitet Führung mit Traumpass vor

Die Führung der Selecao zur Pause war verdient, auch weil Neymar wesentlich konstruktiver spielte als noch beim mühsamen 2:0 gegen Costa Rica. Der teuerste Fußballer der Welt schlug gute Pässe in die Tiefe und stieß auf der linken Seite immer wieder in den Strafraum vor. Ein weiterer gefährlicher Abschluss vor der Pause war sein ansatzloser Schuss in der Nachspielzeit aus 17 Metern, der einen guten Meter über das Tor ging.

Nach der Pause suchten die engagierten Serben zunächst weiter vergeblich die Lücke in Brasiliens Defensive. Miranda und Thiago Silva organisierten die Abwehr vorbildlich, der Verbund verdichtete sich bei Annäherung des Gegners umgehend. Nach gut einer Stunde hatten die Serben aber einige starke Minuten. Die größte Chance vergab Aleksandar Mitrovic (61.). Beim Kopfball des wuchtigen Stürmers rettete Thiago Silva für den schon geschlagenen Alisson vor der Linie.

Trotz dieser Phase ließen die Brasilianer, die eine in allen Belangen reife Leistung zeigten, nie Zweifel am Sieg aufkommen - erst Recht nicht nach dem 2:0. Nach einer Ecke von Neymar wuchtete Abwehrchef Thiago Silva den Ball per Kopf ins Tor, Nikola Milenkovic fälschte noch ab.

Verwendete Quellen:
  • eigene Beobachtungen

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