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Nach DFB-Beben: Bayern-Boss Hoeneß kündigt Reaktion an

Hummels, Boateng, Müller  

Nach DFB-Beben: Hoeneß will reagieren

08.03.2019, 09:32 Uhr | dpa

Nach DFB-Beben: Bayern-Boss Hoeneß kündigt Reaktion an. Bayern-Präsident Uli Hoeneß möchte zu einem späteren Zeitpunkt noch einmal zu dem plötzlichen DFB-Aus seiner Spieler Mats Hummels, Jerome Boateng und Thomas Müller äußern.  (Quelle: imago images/Sven Simon)

Bayern-Präsident Uli Hoeneß möchte zu einem späteren Zeitpunkt noch einmal zu dem plötzlichen DFB-Aus seiner Spieler Mats Hummels, Jerome Boateng und Thomas Müller äußern. (Quelle: Sven Simon/imago images)

Uli Hoeneß will sich für eine ausführliche Reaktion auf die Aussortierung der drei FC-Bayern-Profis Mats Hummels, Thomas Müller und Jérôme Boateng aus dem Nationalteam Zeit zum Nachdenken geben.

"Die richtige Antwort muss ich mir noch überlegen", sagte der Präsident des Fußball-Meisters am Donnerstag bei "Magenta Sport".

Hoeneß: "Ich werde das noch einige Wochen durchhalten"

In der Halbzeitpause des Basketballspiels der Bayern gegen Maccabi Tel Aviv (70:77) kündigte Uli Hoeneß an: "Ich habe mich bisher nicht geäußert, und das werde ich noch einige Wochen durchhalten, bis unsere wichtigen Spiele vorbei sind. Dann wird es schon noch einen Kommentar geben."

Die drei Routiniers waren am Dienstag von Bundestrainer Joachim Löw informiert worden, dass sie künftig nicht mehr für die DFB-Auswahl nominiert werden. Alle drei zeigten sich danach überrascht und enttäuscht. Zusammen mit dem Verein kritisierten sie Löws Vorgehen. "Da sind sicherlich einige Dinge nicht so gut gelaufen", fand Hoeneß, "deswegen können wir aber nicht den Stab über Jogi Löw brechen."

Nationalmannschafts-Beben: Thomas Müller hat in einer Video-Botschaft scharfe Kritik an Joachim Löw und am DFB geäußert. (Quelle: t-online.de)

Am Mittwoch veröffentlichte der FC Bayern eine Stellungnahme

Bereits am Mittwoch veröffentlichte der FC Bayern eine Stellungnahme zum Aus der drei Weltmeister, in welcher Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge und Sportdirektor Hasan Salihamidzic zitiert wurden. Darin hieß es, dass man Löws sportliche Maßnahmen grundsätzlich nicht kommentiert. Und weiter: "Allerdings halten wir den Zeitpunkt und die Umstände der Bekanntgabe dieser Entscheidung an die Spieler und an die Öffentlichkeit für fragwürdig." 

Was den Münchnern missfiel: Seit dem jüngsten Länderspiel am 19. November 2018 habe Löw genug Zeit für seine Entscheidung gehabt. "Dass die Spieler und die Öffentlichkeit rund dreieinhalb Monate später unmittelbar vor richtungsweisenden Spielen des FC Bayern am kommenden Samstag im Titelkampf der Bundesliga gegen den VfL Wolfsburg und wenige Tage vor dem entscheidenden Rückspiel im Achtelfinale der Champions League am kommenden Mittwoch gegen den FC Liverpool informiert wurden, irritiert uns", stand in der Mitteilung des Fußball-Branchenführers.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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