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Zum Treffen in Miami: Europas FIFA-Vertreter beraten über Club-WM und 2022

Zum Treffen in Miami  

Europas FIFA-Vertreter beraten über Club-WM und 2022

14.03.2019, 07:09 Uhr | dpa

Zum Treffen in Miami: Europas FIFA-Vertreter beraten über Club-WM und 2022. Für DFB-Präsident Reinhard Grindel ist der Wunsch nach einer XXL-WM nachvollziehbar.

Für DFB-Präsident Reinhard Grindel ist der Wunsch nach einer XXL-WM nachvollziehbar. Foto: Peter Steffen. (Quelle: dpa)

Miami (dpa) - Die europäischen Vertreter um DFB-Präsident Reinhard Grindel stimmen heute ihr Verhalten für das richtungsweisende Treffen des FIFA-Councils in Miami ab.

Auf der Tagesordnung stehen dabei unter anderem eine vergrößerte Club-WM und die Prüfung der Ausweitung der WM 2022 auf 48 Teilnehmer und mehrere Gastgeberländer. Bei beiden brisanten Punkten ist kein grundsätzliches Veto der Europäer, die eigentlich FIFA-Präsident Gianni Infantino kritisch gegenüberstehen, zu erwarten.

"Eine WM-Teilnahme ist der Traum vieler Länder auf der Welt und ein großer Schub für den Fußball dort. Deshalb kann ich schon nachvollziehen, dass viele Verbände in der FIFA das 48er Format wollen", sagte Grindel der Deutschen Presse-Agentur über den Plan, die Zahl der Nationen bei der an Katar vergebenen WM zu erhöhen. "Das dürfen wir nicht nur durch die deutsche Brille sehen."

Eine Machbarkeitsstudie der FIFA kommt zu dem Schluss, dass eine XXL-WM möglich sei - vorausgesetzt, dass ein oder mehrere Länder als weitere Gastgeber neben Katar gefunden werden. Das Council könnte den Weg für einen endgültigen Beschluss des FIFA-Kongresses am 5. Juni bereiten. Das Turnier dürfe nicht länger als die bislang geplanten 28 Tage dauern, sagte Grindel. "Es muss außerdem gewährleistet sein, dass in einem Land, das Co-Ausrichter der WM sein will, keine Sanktionen herrschen dürfen, die Fans, Journalisten und Teams in ihren Freiheiten einschränken."

Zudem sollen die Council-Mitglieder einer Club-WM mit 24 statt bislang sieben Teilnehmern zustimmen, die als Pilotprojekt im Sommer 2021 den bisherigen Confederations Cup ersetzen soll. Es sei positiv, dass dabei "das Geld im Kreislauf des Fußballs" bleibe, sagte Grindel. Offen sei unter anderem, wer über die Teilnehmer entscheide und wie Einnahmen verteilt würden. "Deshalb ist es für eine abschließende Bewertung noch zu früh."

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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