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Sieg in Paderborn: HSV dank Lasogga erstmals seit 2009 im DFB-Pokal-Halbfinale

Sieg in Paderborn  

HSV dank Lasogga erstmals seit 2009 im DFB-Pokal-Halbfinale

02.04.2019, 20:45 Uhr | dpa

Sieg in Paderborn: HSV dank Lasogga erstmals seit 2009 im DFB-Pokal-Halbfinale. Pierre-Michel Lasogga schoss den HSV ins DFB-Pokal-Halbfinale.

Pierre-Michel Lasogga schoss den HSV ins DFB-Pokal-Halbfinale. Foto: Friso Gentsch. (Quelle: dpa)

Paderborn (dpa) - Pierre-Michel Lasogga hat den Hamburger SV erstmals seit 2009 wieder ins DFB-Pokal-Halbfinale befördert und im Gegensatz zum Skandalspiel vor 15 Jahre in Paderborn für ein Happy End der Hanseaten gesorgt.

Der Mittelstürmer erzielte im Duell zweier Zweitligisten beim SC Paderborn beide Treffer zum 2:0 (0:0). Damit darf sich der HSV zugleich über Zusatzeinnahmen in Höhe von mindestens 2,656 Millionen Euro freuen. Dagegen verpassten es die Ostwestfalen, erstmals in ihrer Vereinsgeschichte in die Runde der besten Vier einzuziehen.

Lasogga traf zunächst in der 54. Minute nach einer Ecke per Kopf zur Führung, dann zeigte er sich auf Zuspiel von Orel Mangala eiskalt vor dem Tor (68.). Für den Mittelstürmer waren es bereits die Pokal-Treffer Nummer fünf und sechs. Letztmals stand der HSV in der Saison 2008/09 im Halbfinale, wo gegen Nordrivale Werder Bremen aber Endstation war.

"Das ist unbeschreiblich. Es war ein außergewöhnlicher Abend. Ich stehe das erste Mal in meiner Karriere im Halbfinale. Wir haben es mehr als verdient, so wie wir aufgetreten sind. Wir hatten schon in der ersten Halbzeit gute Chancen. Das 1:0 war ein Dosenöffner für uns, danach haben wir das Spiel dominiert", sagte Matchwinner Lasogga und ergänzte mit Blick auf das Aufstiegsrennen: "Wir müssen so spielen wie heute, dann steht dem Aufstieg nichts im Weg." Zu seiner eigenen Zukunft habe er sich indes noch keine Gedanken gemacht, sagte Lasogga, dessen Vertrag ausläuft: "Ich will den Verein in die Bundesliga schießen. Ich hänge an diesem Verein und werde bis zum letzten Tag alles geben."

Allein das Wiedersehen im Pokal zwischen beiden Teams sorgte vor 15.000 Zuschauern in der ausverkauften Bentelar Arena für Brisanz. Am 21. August 2004 hatte Schiedsrichter Robert Hoyzer beim 4:2 des damaligen Drittligisten Paderborn gegen den HSV das Spiel verschoben, als er zwei Elfmeter und eine Rote Karte gegen den Favoriten aus der Ersten Liga ausgesprochen hatte.

Diesmal war es aber eher ein Spiel auf Augenhöhe. Der Zweitliga-Zweite HSV zeigte beim Vierten die routiniertere Spielanlage, die Paderborner waren aber mit ihrer Offensive (schon 61 Tore in der Liga) bei den Kontern nicht ungefährlich.

Die besseren Chancen besaßen die Gäste. Im ersten Durchgang versuchte es Bakary Jatta mit einem Schuss aus halblinker Position (8.), Mangala setzte einen Ball ans Außennetz (19.), ehe Rückkehrer Kyriakos Papadopoulos freistehend einen Kopfball aus kurzer Entfernung nicht ins Tor unterbrachte (32.). Der Grieche bestritt nach elf Monaten sein erstes Pflichtspiel, nachdem er wegen einer Knieverletzung ausgefallen war. Auch Lasogga hätte aus seiner einzigen Möglichkeit im ersten Durchgang mehr machen können (39.).

Die Gastgeber kamen indes zu zwei aussichtsreichen Freistoßchancen, doch Spezialist Philipp Klement verfehlte zweimal das Ziel (11. und 21.). Außerdem parierte HSV-Keeper Julian Pollersbeck einen Kopfball von Sven Michel (39.).

Ein ähnliches Bild gab es auch in der zweiten Halbzeit. Der HSV drängte und wurde schließlich durch die Lasogga-Tore belohnt. Zuvor hatte noch Douglas Santos das Ziel knapp verfehlt (48.). Vom SCP kam indes zu wenig, einzig Michel sorgte noch für Gefahr (65.).

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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