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DFB-Präsident gesucht: De Maiziere, Hainer und Müller sollen abgesagt haben

Grindel-Nachfolger gesucht  

Bericht: Drei Kandidaten sagen als DFB-Präsident ab

29.06.2019, 12:16 Uhr | sid

DFB-Präsident gesucht: De Maiziere, Hainer und Müller sollen abgesagt haben. Thomas de Maiziere: Der frühere Innenminister hat offenbar keine Ambitionen auf die Führung des Deutschen Fußball-Bunds. (Quelle: imago images/Metodi Popow)

Thomas de Maiziere: Der frühere Innenminister hat offenbar keine Ambitionen auf die Führung des Deutschen Fußball-Bunds. (Quelle: Metodi Popow/imago images)

Der Deutsche Fußball-Bund hat bei der Suche nach einem Nachfolger für den zurückgetretenen Reinhard Grindel offenbar große Probleme. Nun soll die Frist für einen neuen Präsidenten sogar verschoben werden.

Der DFB tut sich offenbar schwer bei der Suche nach einem Nachfolger für den am 10. April zurückgetretenen Präsidenten Reinhard Grindel. Wie das Nachrichtenmagazin "Der Spiegel" am Freitag berichtete, hat der Verband trotz der Unterstützung einer Personalberatung angeblich Absagen mehrerer prominenter Kandidaten erhalten.

Herbert Hainer: Der frühere Adidas-Chef soll das Präsidentenamt beim DFB abgelehnt haben. (Quelle: imago images/ULMER Pressebildagentur)Herbert Hainer: Der frühere Adidas-Chef soll das Präsidentenamt beim DFB abgelehnt haben. (Quelle: ULMER Pressebildagentur/imago images)

Am Rande einer Sitzung mit Regional- und Landesverbänden am vergangenen Montag teilte demnach einer der Personalberater mit, dass der frühere Adidas-Chef Herbert Hainer (64) den Posten ebenso abgelehnt habe wie der langjährige Aufsichtsratschef der Commerzbank, Klaus-Peter Müller (74). Auch der frühere Bundesinnenminister und CDU-Politiker Thomas de Maiziere (65) hat nach Angaben von Vertrauten berichtet, er sei gefragt worden, habe aber erklärt, dass er nicht zur Verfügung stehe.

Frist wird bis Ende August verlängert

Der DFB teilte am Freitag mit, er äußere sich "in der Öffentlichkeit weiterhin nicht zum laufenden Prozess. Im Übrigen beteiligen wir uns auch nicht an falschen Spekulationen."

Klaus-Peter Müller: Für den ehemaligen Aufsichtsratschef der Commerzbank wollte der DFB sogar die Altersbeschränkung für das Präsidentenamt aufheben. (Quelle: imago images/Jan Hübner)Klaus-Peter Müller: Für den ehemaligen Aufsichtsratschef der Commerzbank wollte der DFB sogar die Altersbeschränkung für das Präsidentenamt aufheben. (Quelle: Jan Hübner/imago images)

Eine Anfrage des "Spiegel" ließ de Maizière unbeantwortet, Hainer wollte sich offiziell nicht äußern. Müller habe auf die bislang geltende Altersgrenze von 70 Jahren für das Präsidentenamt verwiesen. Nach "Spiegel"-Angaben wäre der DFB allerdings bereit gewesen, diese für Müller aufzuheben.


Der DFB hatte zuletzt angekündigt, die Frist für die Nominierung eines Präsidentschafts-Kandidaten vom 1. August auf Ende August verschieben zu wollen. Dadurch könnte die Deutsche Fußball Liga (DFL) einen Beschluss zur Nominierung bei ihrer Generalversammlung am 21. August fassen. DFB und DFL wollen beim DFB-Bundestag am 27. September einen Konsenskandidaten wählen.

Verwendete Quellen:

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