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Europa? Von diesem Kampf will der VfB weiter nichts wissen

Von dpa
Aktualisiert am 05.04.2021Lesedauer: 2 Min.
Stuttgarts Trainer Pellegrino Matarazzo (2.
Stuttgarts Trainer Pellegrino Matarazzo (2.v.l) will auch nach dem Sieg gegen Bremen nichts von Europa wissen. (Quelle: Tom Weller/dpa./dpa)
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Stuttgart (dpa) - Fragen nach m├Âglichen Europapokal-Ambitionen l├Âsen bei Pellegrino Matarazzo weiter nur einen Mix aus Kopfsch├╝tteln und Schmunzeln hervor. Auch nach dem 1:0 (0:0) gegen den SV Werder Bremen lie├č sich der Trainer des VfB Stuttgart nicht aus der Reserve locken.

"Wir nehmen jedes Wochenende den Kampf an, uns mit einem guten Bundesliga-Gegner zu messen", sagte Matarazzo. Von einem Kampf um die internationalen Pl├Ątze wollte er hingegen nichts wissen. Dabei liegen die f├╝r den achtplatzierten Aufsteiger sieben Spieltage vor Schluss gerade mal vier Punkte entfernt.

Warum sich die Schwaben dennoch so um eine Ansage an die Teams im oberen Tabellendrittel winden? Zum einen, weil sie "bisher gut damit gefahren sind, auf unsere Leistung zu schauen und es Spieltag f├╝r Spieltag anzugehen", wie Matarazzo betonte. Zum anderen, weil sie vermutlich nicht den Eindruck erwecken wollen, in der Endphase der Saison noch etwas verlieren zu k├Ânnen. Die Erwartungen wurden schon ├╝bertroffen, die n├Âtigen Punkte f├╝r den angestrebten Klassenerhalt bereits nahezu komplett eingefahren. Alles, was jetzt noch kommt, ist Bonus. In der Kluft zwischen Anspruch und Wirklichkeit hat sich der VfB in der Vergangenheit schon oft verloren. Damit soll Schluss sein.

Auch gegen Werder h├Ątten die Stuttgarter daher wohl gut mit einem Punkt leben k├Ânnen. Da Bremens Verteidiger Ludwig Augustinsson neun Minuten vor Spielende ein Eigentor unterlief, wurden es aber noch drei Z├Ąhler. "Man sp├╝rt, dass die Mannschaft bis zum Schluss an sich glaubt. Das ist eine positive Entwicklung", lobte Matarazzo sein junges Team und wertete den sp├Ąten Sieg auch als "Zeichen der Reife".

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Das Fehlen der offensiven Leistungstr├Ąger Silas Wamangituka (Kreuzbandriss) und Nicolas Gonzalez (Muskelfaserriss) hatte sich bei den Schwaben zwar durchaus bemerkbar gemacht. ├ťber weite Strecken erzeugten sie - genau wie die Bremer, die ohne den gesperrten St├╝rmer Joshua Sargent auskommen mussten - nur durch Distanzsch├╝sse Torgefahr. Und doch zeigt das Ergebnis, dass die Ausf├Ąlle solcher S├Ąulen das VfB-Gesamtkonstrukt nicht gleich zum Einsturz bringen.

Weit davon entfernt, nach der dritten Niederlage in Serie in Panik zu verfallen, war auch Werder-Coach Florian Kohfeldt. Die sieben Punkte Vorsprung auf den Relegationsplatz nannte er "stabil". Und sollten die Bremer am Ende auch "stabil in der Liga bleiben und im Pokal m├Âglicherweise bis ins Halbfinale vordringen", h├Ątten sie "eine hervorragende Saison gespielt". Nach dem Pokal-Viertelfinale bei Jahn Regensburg am Mittwoch geht es f├╝r Werder in der Liga am Samstag gegen RB Leipzig weiter. Ohne den gesperrten Maximilian Eggestein (5. Gelbe Karte) - aber ganz offensichtlich auch weiter guten Mutes.

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