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Bochum und Kiel können Aufstieg vorzeitig perfekt machen

Von dpa
Aktualisiert am 16.05.2021Lesedauer: 2 Min.
Trainer Thomas Reis will mit dem VfL Bochum den Aufstieg perfekt machen.
Trainer Thomas Reis will mit dem VfL Bochum den Aufstieg perfekt machen. (Quelle: Roland Weihrauch/dpa./dpa)
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Düsseldorf (dpa) - Der VfL Bochum und Holstein Kiel können heute vorzeitig den Aufstieg in die Fußball-Bundesliga perfekt machen.

Am vorletzten Spieltag der 2. Liga würden dafür Siege des Tabellenführers Bochum (63 Punkte) beim 1. FC Nürnberg und des Zweiten Kiel (62) beim Karlsruher SC alle Zweifel beseitigen. Auch Unentschieden würden beiden schon genügen, falls der Tabellen-Dritte Greuther Fürth in Paderborn nicht gewinnt. Alle Partien des 33. Spieltages beginnen um 15.30 Uhr (Sky).

"Wir haben es in der eigenen Hand, das ist Motivation genug", sagte VfL-Trainer Thomas Reis. Für Bochum wäre es die Erstliga-Rückkehr nach elf Jahren. Kiel könnte als erster Club aus Schleswig-Holstein Bundesliga-Geschichte schreiben. Das Wort Aufstieg nahm beim DFB-Pokal-Halbfinalisten trotz der herausragenden Ausgangsposition vor den letzten beiden Saisonspielen keiner in den Mund. Nur Verteidiger Simon Lorenz lehnte sich nach dem 3:2 Kiels gegen Regensburg unter der Woche etwas aus dem Fenster: "Den zweiten Platz wollen wir jetzt natürlich nicht mehr hergeben."

Die direkten Aufstiegsplätze kann von einem Verfolger-Trio nur noch die drittplatzierte SpVgg Greuther Fürth (58) erreichen - aber nur mit kräftiger Schützenhilfe. "Ich sehe uns nicht als Gejagte. Wir wollen auch Jäger sein", sagte Greuther Fürths Trainer Stefan Leitl vor dem Gastspiel beim SC Paderborn. Die Franken haben noch den Hamburger SV (55) und Fortuna Düsseldorf (52) im Nacken, die wenigstens noch den Relegationsrang erreichen wollen. Das können sie nur durch Patzer der Konkurrenten und durch Siege in den jeweils letzten beiden Spielen. HSV-Trainer Horst Hrubesch, der den Hanseaten neuen Mut gegeben hat, brachte die Situation treffend auf den Punkt: "Das sind zwei Spiele. Sekt oder Selters."

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