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Rassismus gegen Ex-Bundesligastar Heung-min Son: Drei Jahre Stadionverbot


Rassismus-Eklat: Fan erhält drei Jahre Stadionverbot

Von dpa, sid, t-online
Aktualisiert am 08.11.2023Lesedauer: 1 Min.
Heung-Min Son: Der Südkoreaner ist der Schlüsselspieler bei Tottenham.Vergrößern des BildesHeung-min Son: Der Südkoreaner ist der Schlüsselspieler bei Tottenham. (Quelle: IMAGO/Sebastian Frej)
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Nachdem er Tottenham-Star Heung-min Son rassistisch beleidigt hat, hat ein englischer Fan nun seine Strafe erhalten. Er darf vorerst nicht ins Stadion.

Ein Anhänger des englischen Fußballklubs Crystal Palace hat wegen einer rassistischen Geste gegenüber Ex-Bundesliga-Star Heung-min Son ein dreijähriges Stadionverbot erhalten. Das gab Tottenham Hotspur, der Verein des ehemaligen Stürmers vom HSV und Bayer Leverkusen, am Mittwoch auf seiner Internetseite bekannt.

Der 44-jährige Mann hatte im Mai dieses Jahres bei einem Premier-League-Spiel der Londoner Vereine eine beleidigende Geste mit rassistischem Hintergrund gegenüber Son gezeigt. Er soll ihn bei seiner Auswechslung angeschrien und bedroht haben.

Strafe wurde verschärft

Wie die britische Nachrichtenagentur PA meldete, war der Mann nach einem Schuldgeständnis zunächst nur zu 60 unentgeltlichen Arbeitsstunden und einer Geldstrafe von 1.384 Pfund (etwa 1.600 Euro) verurteilt worden. Allerdings legten sowohl Tottenham als auch die Metropolitan Police Einspruch bei der UK Football Policing Unit gegen dieses Urteil ein.

"Wir möchten betonen, dass der Klub Diskriminierung jeglicher Art nicht toleriert und wir uns immer für die stärkste mögliche Maßnahme einsetzen werden", schreiben die Spurs in ihrer Vereinsmitteilung weiter.

Die Liga begrüße die Entscheidung: "Es ist wichtig, dass diejenigen, die sich eines diskriminierenden Verhaltens schuldig gemacht haben, zur Rechenschaft gezogen werden. Diese Strafe sendet eine klare Botschaft, dass Maßnahmen ergriffen werden und Konsequenzen haben."

Der Bann bedeutet nun, dass der Mann für die Dauer der Maßnahme keine Spielstätten in Großbritannien betreten darf. Vor Auslandsspielen kann zudem der Reisepass der Betroffenen eingezogen werden.

Verwendete Quellen
  • Mit Material der Nachrichtenagenturen dpa und SID
  • Eigene Recherche
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