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Premier League - Norwich-Trainer Farke: Engländer haben Deutschland überholt

Premier League  

Norwich-Trainer Farke: Engländer haben Deutschland überholt

01.05.2019, 09:09 Uhr | dpa

Premier League - Norwich-Trainer Farke: Engländer haben Deutschland überholt. Daniel Farke hat mit Norwich City den Aufstieg in die Premier League geschafft.

Daniel Farke hat mit Norwich City den Aufstieg in die Premier League geschafft. Foto: Joe Giddens/PA Wire/dpa. (Quelle: dpa)

Norwich (dpa) - Der deutsche Fußball-Trainer Daniel Farke will die Premier League nach dem Aufstieg mit Norwich City "weder unaufgeregt noch mit unfassbarer Vorfreude" angehen.

Es sei fast schon Normalität, sagte der 42-Jährige in einem Interview des Portals "Sportbuzzer". Die höchste englische Spielklasse sei aber eine noch größere Herausforderung und ist aus Farkes Sicht die beste und härteste Liga der Welt.

Mit Blick auf den englischen und deutschen Fußball stellte Farke fest: "Wir müssen sagen: Die Engländer haben uns überholt. Auch, weil der Pool der Talente riesig ist." Auch wenn die Fernsehgelder helfen würden, habe sich der Erfolg angebahnt. England habe zuletzt viele Titel im Juniorenbereich gewonnen, weil man aus den Fehlern der Vergangenheit gelernt und in die Entwicklung von Talenten investiert habe. Mit Verzögerung zögen jetzt Clubs und Nationalmannschaft nach.

"Ich bin überzeugt, dass eine Gegenbewegung folgen wird, Erfolg führt oft zu Stagnation. Diese Entwicklung haben wir in Deutschland erlebt. Ich glaube aber, dass wir dabei sind, die richtigen Schlüsse zu ziehen", sagte Farke. Die Fehler der 1990er-Jahre hätten dazu geführt, dass es ab 2010 Erfolge gegeben habe, erklärte er und erinnerte an den Champions-League-Triumph des FC Bayern 2013 und den deutschen WM-Titel 2014.

Die Wertschätzung für die Trainer ist aus Farkes Sicht in England größer als in Deutschland. Hierzulande warteten viele Personen aus dem Geschäft und der Öffentlichkeit seinem Gefühl nach darauf, dass ein Trainer nicht erfolgreich sei und abstürze. In England empfinde er die Berichterstattung und den Umgang der Fans oft als scharf, aber fair und nicht von Neid und Missgunst geprägt.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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