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"Unauslöschliches Vermächtnis": Ex-Oranje-Spieler Ricksen stirbt an Nervenkrankheit ALS

"Unauslöschliches Vermächtnis"  

Ex-Oranje-Spieler Ricksen stirbt an Nervenkrankheit ALS

18.09.2019, 16:23 Uhr | dpa

"Unauslöschliches Vermächtnis": Ex-Oranje-Spieler Ricksen stirbt an Nervenkrankheit ALS. Verstarb im Alter von 43 Jahren: Fernando Ricksen.

Verstarb im Alter von 43 Jahren: Fernando Ricksen. Foto: Marco De Swart/epa. (Quelle: dpa)

Glasgow/Amsterdam (dpa) - Der frühere niederländische Nationalspieler Fernando Ricksen ist im Alter von 43 Jahren an der seltenen Nervenkrankheit ALS gestorben. Das teilte sein früherer Club, die Glasgow Rangers, am Mittwoch mit.

Auch der Fußball-Weltfußballverband FIFA reagierte bestürzt und würdigte die Freundlichkeit und Solidarität des Niederländers. Er sei ein großes Vorbild gewesen. Sein Einsatz gegen die Krankheit sei ein "unauslöschliches Vermächtnis für diese Welt", schrieb FIFA-Präsident Gianni Infantino.

Ricksen hatte seine Karriere bei dem niederländischen Club Fortuna Sittard begonnen und beendet. Er spielte auch für AZ Alkmaar und Zenit St. Petersburg. Mit dem russischen Spitzenverein gewann er 2008 die Europa League. Zwölfmal spielte er für die niederländische Nationalmannschaft. Ricksen hinterlässt eine Frau und eine Tochter.

Kurz nach dem Ende seiner Karriere hatte Ricksen 2013 dann im niederländischen TV zum ersten Mal öffentlich von seiner tödlichen Krankheit erzählt. Sein Gesundheitszustand verschlechterte sich dann sehr schnell, aber Ricksen bemühte sich mit seiner eigenen Stiftung in seinen letzten Lebensjahren, Geld für die Erforschung von ALS zu sammeln. 2015 brachte ein Wohltätigkeits-Spiel im Stadion der Rangers mit mehr als 40.000 Zuschauern gut 350.000 Euro ein.

"Er kämpfte so mutig gegen die schreckliche Krankheit, und unsere Gedanken sind bei seiner Familie", schrieb Rangers-Chef Stewart Robertson auf der Website des Clubs. Er werde unvergessen bleiben.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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