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Profi in China - Sandro Wagner kritisiert Soziale Medien: "Ganz großes Übel"

Profi in China  

Sandro Wagner kritisiert Soziale Medien: "Ganz großes Übel"

24.09.2019, 07:58 Uhr | dpa

Profi in China - Sandro Wagner kritisiert Soziale Medien: "Ganz großes Übel". Fußball-Profi Sandro Wagner verdient jetzt sein Geld in China.

Fußball-Profi Sandro Wagner verdient jetzt sein Geld in China. Foto: Sven Hoppe. (Quelle: dpa)

Tianjin (dpa) - Der ehemalige Fußball-Nationalspieler Sandro Wagner (31) kritisiert die Sozialen Medien scharf.

"Mir fehlen die Worte. Wie dort miteinander umgegangen wird, so stumpf, asozial, sinnlos. Da frage ich mich schon, wo soll das noch hinführen?", sagte der beim chinesischen Club Tianjin Teda beschäftigte Stürmer in einem Interview mit dem Portal "t-online.de". Der Vater von drei Kindern bezeichnete die Sozialen Medien als "ganz großes Übel": "Ich sehe die Gefahr, dass unsere Kinder immer dümmer und letztlich auch unglücklicher werden. Weil sie falschen Vorbildern hinterher eifern, die eine glattgeleckte Glamour-Welt vorheucheln."

Er habe sich während eines Trainingslagers mal anonym bei Instagram angemeldet, "um zu schauen, was dort abgeht": "Und wenn ich diese ganzen kleinen Instagram-Gangster sehe mit ihren Goldketten ... Im echten Leben muss Mami kommen, wenn es ein Problem gibt."

Wagner ist im vergangenen Winter von deutschen Rekordmeitser Bayern München nach China gewechselt. Der Umzug sei seiner Familie zunächst schwer gefallen: "Meine Tochter ist bereits acht und hat mich gefragt, warum ich noch mehr Geld verdienen möchte. Ich hätte doch bereits schon einen Porsche." Er betont, dass es ihm wichtig sei, dass sich seine Familie nicht groß mit dem Fußball beschäftigt. "Ich finde das immer ein wenig befremdlich, wenn Kollegen das ganze Wohnzimmer wie ein Fußball-Museum dekorieren. Müllmänner haben schließlich auch keine besonders gut geleerte Tonne dort rumstehen."

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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