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Wegen anhaltender Unruhen: Finale der Copa Libertadores von Chile nach Lima verlegt

Wegen anhaltender Unruhen  

Finale der Copa Libertadores von Chile nach Lima verlegt

06.11.2019, 07:33 Uhr | dpa

Wegen anhaltender Unruhen: Finale der Copa Libertadores von Chile nach Lima verlegt. Der Copa-Libertadores-Pokal wird dieses Jahr in Lima ausgespielt.

Der Copa-Libertadores-Pokal wird dieses Jahr in Lima ausgespielt. Foto: Cézaro De Luca/dpa. (Quelle: dpa)

Asunción/Santiago de Chile (dpa) - Wegen der anhaltenden Unruhen in Chile ist das Finale der Copa Libertadores nach Lima verlegt worden.

Eigentlich hätte das Endspiel der südamerikanischen Fußball-Königsklasse zwischen River Plate Buenos Aires und Flamengo Río de Janeiro am 23. November in Santiago de Chile ausgetragen werden sollen. Zum Schutz von Spielern und Zuschauern sei in Anbetracht der "neuen Umstände" in Chile das Treffen in die peruanische Hauptstadt verlegt worden, teilte der südamerikanische Fußballverband Conmebol am Dienstag in Asunción mit.

Der chilenische Verband ANFP sagte seinerseits ein Länderspiel gegen Bolivien ab, das am 15. November in Chile ausgetragen werden sollte. "Die Lage ist kompliziert in beiden Ländern, wir haben vereinbart, demnächst ein Freundschaftsspiel mit ihnen (Bolivien) zu organisieren", erklärte am Dienstag der ANFP-Vorsitzende Sebastián Moreno in Santiago de Chile.

Das Länderspiel der Auswahl Chiles gegen Peru am 19. November in Lima wurde indessen bestätigt. Chiles Nationaltrainer Reinaldo Rueda werde aber für das Treffen ausschließlich Fußballer einberufen, die im Ausland spielen, sagte Moreno. So könne die chilenische Liga einen Spieltag nachholen, falls sich die Lage im Land bis dahin beruhigt haben sollte. Die nationale Meisterschaft wurde in Chile zu Beginn der Protestwelle vor knapp drei Wochen ausgesetzt.

Staatspräsident Sebastián Piñera sagte vor einer Woche wegen der anhaltenden Proteste die Ausrichtung der nächsten Weltklimakonferenz im Dezember und des Asien-Pazifik-Gipfels im November ab. Im Zuge der Kundgebungen und Ausschreitungen kamen bislang über 20 Menschen ums Leben.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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