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Flamengo Rio de Janeiro gewinnt Copa Libertadores

Von sid, t-online
Aktualisiert am 24.11.2019Lesedauer: 2 Min.
Rafinha: Der Ex-Bayern-Star holt mit seinem aktuellen Klub Flamengo Rio de Janeiro die Copa Libertadores.
Rafinha: Der Ex-Bayern-Star holt mit seinem aktuellen Klub Flamengo Rio de Janeiro die Copa Libertadores. (Quelle: Sports Press Photo/imago-images-bilder)
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In einem furiosen Finale um das südamerikanische Pendant zur Champions League schlug der brasilianische Traditionsverein Flamengo Vorjahressieger River Plate. Auch zwei Ex-Bundesliga-Stars jubelten mit Flamengo.

Mit zwei Last-Minute-Treffern hat Gabriel Barbosa Brasiliens Spitzenklub Flamengo Rio de Janeiro den zweiten Triumph im Copa Libertadores nach 1981 beschert. Im erstmals in der 60-jährigen Geschichte des Wettbewerbs in nur einem Spiel ausgetragenen Finale gewann das Team um die einstigen Bundesliga-Stars Rafinha und Diego gegen Titelverteidiger River Plate Buenos Aires 2:1 (0:1). Bis kurz vor Schluss hatten die Argentinier geführt, dann traf der von Inter Mailand ausgeliehene Stürmer mit dem Spitznamen "Gabigol" in der 89. Minute und der zweiten Minute der Nachspielzeit.

Vor der stimmungsvollen Kulisse von rund 50.000 Zuschauern im Estadio Monumental von Lima hatte River Plates Rafael Borre (14.) den viermaligen Sieger des südamerikanischen Pendants zur Champions League früh in Führung geschossen. Im zweiten Durchgang hielt die argentinische Abwehr um Kapitän Javier Pinola, der zwischen 2005 und 2015 Publikumsliebling beim 1. FC Nürnberg war, lange stand, ehe Flamengos Sturmlauf belohnt wurde. In den hitzigen Schussminuten sahen Exequiel Palacios (River Plate) und Titelheld Gabriel (Flamengo) wegen Tätlichkeiten noch die Rote Karte.


Flamengo hatte bei der einzigen Finalteilnahme zuvor 1981 mit der goldenen Generation um den "Weißen Pele" Zico die Copa Libertadores gewonnen. River Plate, das sich bereits 1986 und 1996 Südamerikas Fußballkrone aufgesetzt hatte, mauserte sich in den letzten fünf Jahren zum Titelhamster auf dem Kontinent und feierte 2015 und 2018 die Cup-Triumphe drei und vier.

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Verwendete Quellen
  • Nachrichtenagentur sid
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