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FC Barcelona: Trainer Ernesto Valverde wird durch Quique Setien ersetzt

Messi-Klub zuletzt schwach  

Barcelona feuert Trainer – Nachfolger steht fest

14.01.2020, 07:52 Uhr | dd, dpa

FC Barcelona: Trainer Ernesto Valverde wird durch Quique Setien ersetzt. Blick in die Zukunft: Barcelona-Trainer Ernesto Valverde. (Quelle: imago images)

Blick in die Zukunft: Barcelona-Trainer Ernesto Valverde. (Quelle: imago images)

Ernesto Valverde ist nicht mehr Trainer des FC Barcelona – er stand schon länger in der Kritik. Der Name seines Nachfolgers überrascht.

Der spanische Fußball-Meister FC Barcelona hat seinen Trainer Ernesto Valverde nach zweieinhalb Jahren im Amt entlassen und den früheren Nationalspieler Quique Setien als Nachfolger verpflichtet. Die Personalrochade gab der Klub des deutschen Nationaltorwarts Marc-André ter Stegen am späten Montagabend nach einer Krisensitzung unter Leitung ihres Präsidenten Josep Maria Bartomeu bekannt.

Valverde (55), der Medienberichten zufolge bereits am Rande des Montagstrainings von Bartomeu über seine bevorstehende Entlassung informiert worden sein soll, war mit Barca am vergangenen Donnerstag im Halbfinale des spanischen Supercups an Atletico Madrid (2:3) gescheitert und damit zum vierten Mal in den vergangenen fünf Pflichtspielen sieglos geblieben.

Auch Xavi war im Gespräch

In der Liga ist der Meister der vergangenen beiden Spielzeiten punktgleich mit dem Erzrivalen Real Madrid Tabellenführer, in der Champions League erreichte Barca gemeinsam mit Bundesligist Borussia Dortmund souverän das Achtelfinale.

Valverdes sechs Jahre älterer Nachfolger Setien stand bis Ende der vergangenen Saison bei Barcelonas Ligakonkurrent Betis Sevilla an der Seitenlinie. Zu den vorherigen Trainer-Stationen des früheren Mittelfeldspielers, der angeblich schon vor Jahresfrist mit Barcelona in Verbindung gestanden hatte, gehörten auch UD Las Palmas, CD Logrones und Racing Santander.

Vor Setiens Verpflichtung hatte Barca offenbar die Vereinslegende Xavi als neuen Coach zurückholen wollen. Doch der 39-Jährige, der momentan Al-Sadd in Katar trainiert, zögerte angeblich mit einer Zusage.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur SID

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