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Mesut Özil will Arsenal-Maskottchen retten – und auf Gehalt verzichten

Ex-Nationalspieler  

Für Maskottchen: Özil bietet Gehaltsverzicht an

06.10.2020, 20:23 Uhr | dpa

Mesut Özil will Arsenal-Maskottchen retten – und auf Gehalt verzichten. Gunnersaurus: Das Maskottchen des FC Arsenal verlor seinen Job – Mesut Özil will nun auf Gehalt verzichten.  (Quelle: dpa/ Andreas Gebert)

Gunnersaurus: Das Maskottchen des FC Arsenal verlor seinen Job – Mesut Özil will nun auf Gehalt verzichten. (Quelle: Andreas Gebert/dpa)

Sportlich spielt Mesut Özil schon seit längerer Zeit keine Rolle mehr. Nun tut sich der Ex-Nationalspieler in anderer Funktion hervor: der 32-Jährige will auf sein Gehalt verzichten, um den Job des Maskottchens zu retten. 

In der Mannschaft des FC Arsenal spielt er keine Rolle mehr. Aber nun will Ex-Weltmeister Mesut Özil dafür sorgen, dass ein anderer Arsenal-Star seinen Stammplatz behält - der Gunnersaurus, das langjährige Maskottchen des Premier-League-Clubs. Seit 1993 trug Arsenal-Fan Jerry Quy das Dinosaurier-Kostüm bei Heimspielen und unzähligen Events. Am Montag war bekannt geworden, dass Quy im Zuge von Sparmaßnahmen seinen Job als Maskottchen verloren hat.

Arsenal reagierte zunächst nicht auf Özils Angebot

Arsenal-Fans und ehemalige Spieler reagierten bestürzt. "Schreckliche Neuigkeiten", twitterte die Clubikone Ian Wright. Am Dienstag meldete sich auch Özil zu Wort. Er sei sehr traurig, dass Quy, "unser berühmtes und loyales Maskottchen Gunnersaurus und ein integraler Teil das Clubs", nach 27 Jahren entlassen werde, schrieb er bei Twitter. "Ich biete Arsenal an, dass ich das komplette Gehalt unseres großen grünen Kerls übernehme, solange ich ein Arsenal-Spieler bin, damit Jerry seinen Job behalten kann, den er so liebt."

Arsenal reagierte zunächst nicht auf das Angebot. Das Verhältnis zwischen dem Klub und seinem einstigen Mittelfeldstar gilt als angespannt. Die Gunners wollen den 31-Jährigen loswerden. Özil will seinen Vertrag bis zum Sommer 2021 erfüllen und hat einen vorzeitigen Wechsel ausgeschlossen.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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