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Schock-Start für Deutschland bei der WM: Japan zu stark für Flicks DFB-Elf


Schock-Start für Deutschland: Japan zu stark für DFB-Elf

  • David Digili
Von David Digili

Aktualisiert am 23.11.2022Lesedauer: 4 Min.
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"Das darf nicht passieren": t-online-Reporter Noah Platschko hat die Niederlage der DFB-Elf live verfolgt. (Quelle: t-online)
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In einer zähen Partie tut sich die deutsche Mannschaft lange schwer mit unbequemen Japanern. Am Ende wird es dramatisch.

Schock zum Start in die Fußball-WM 2022: Die deutsche Nationalmannschaft hat zum Auftakt ins Turnier in Katar trotz zeitweise drückender Überlegenheit eine bittere 1:2 (1:0)-Niederlage gegen Japan kassiert und steht schon jetzt mit dem Rücken zur Wand.

Ilkay Gündogan hatte die DFB-Elf per Foulelfmeter in Führung gebracht (33.), mit Ritsu Doan vom SC Freiburg (75.) und Takuma Asano vom VfL Bochum (83.) drehten zwei Bundesligaspieler die Partie noch in der Schlussphase für die "Blauen Samurai". Damit wird das zweite Gruppenspiel am Sonntag gegen Spanien (ab 20 Uhr im Liveticker bei t-online) schon zum Schicksalsspiel für die Mannschaft von Bundestrainer Hansi Flick. Es ist bereits das dritte große Turnier in Folge, in das Deutschland mit einer Niederlage startet: Bei der EM 2021 gab es ein 0:1 gegen Frankreich, bei der WM 2018 ein 0:1 gegen Mexiko.

So war der deutsche WM-Auftakt:

Das Spiel verlief fast als Analogie des doch eher unterkühlten deutschen Verhältnisses zum Turnier in Katar: Wie schon in den Tagen zuvor, seit der empörenden Entscheidung der Fifa, die "One Love"-Armbinde nicht zuzulassen, fremdelte die DFB-Elf mit dem Start in die WM. Wusste nicht so recht, wie den energiegeladenen Japanern denn entgegenzutreten sei. Und es hätte nicht viel gefehlt für einen sportlich wirklich verpatzten WM-Beginn: Ilkay Gündogan verlor im Mittelfeld leichtfertig den Ball, nach einem schnellen Konter der Japaner über Frankfurts Daichi Kamada und Junya Ito war Daizen Maeda zur Stelle und brachte eine Flanke von rechts vorbei an Torwart Manuel Neuer im Tor unter – nach dem ersten Schreck aber stand schnell fest: Maeda war deutlich im Abseits (8.).

Gerade in den ersten 30 Minuten war es immer wieder Gündogan, der an gelungenen Offensivaktionen beteiligt war. Erst drosch der Mittelfeldspieler einen Abpraller des japanischen Torwarts Shuichi Gonda weit über das Tor und stand dabei im Abseits, zuvor hatte Joshua Kimmich den Schlussmann mit einem strammen Schuss aus 20 Metern zur Abwehraktion gezwungen (20.). Dann versuchte er es selbst aus der Distanz, stellte Gonda aber vor keine Probleme (28.). Und wurde noch mal eine Minute später beim Versuch von der geschlossenen japanischen Defensive geblockt. Ein Angriffsfuror wollte sich bei zunehmender spielerischer Überlegenheit nicht so recht entfachen. Was auch an den verbissen verteidigenden Japanern lag, die der DFB-Elf ansonsten nur ganz selten und dann auch nur ganz wenig Raum für Abschlüsse gewährten.

Bis Gonda dem viermaligen Weltmeister ein "Geschenk" machte, wie es ARD-Experte Bastian Schweinsteiger in der Halbzeitpause nannte. Kimmich hatte mit einem feinen Heber den durchstartenden Raum auf Links freigespielt, der zog in den Strafraum der Japaner und wurde vom ungeschickt agierenden Torwart zu Boden gebracht. Schiedsrichter Ivan Barton aus El Salvador entschied sofort auf Elfmeter, blieb nach Überprüfung durch den Video Assistant Referee (VAR) auch bei seiner Bewertung.

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Gündogan übernahm Verantwortung und traf souverän in die Tormitte (33.). Auch im weiteren Verlauf vor dem Halbzeitpfiff war die Flick-Elf drückend überlegen, schnürte zunehmend taumelnde Japaner in der eigenen Hälfte ein – jedoch ohne weitere zwingende Möglichkeiten. Bis in die Nachspielzeit hinein – und dann war plötzlich Kai Havertz da: Der Torjäger des FC Chelsea war zur Stelle, als Serge Gnabry an Gonda vorbei quer in den Fünfmeterraum spielte – und schob locker ein (45.+1). Doch auch hier war der VAR im Weg – Havertz stand klar im Abseits, es blieb beim knappen 1:0. Und wie der erste Durchgang fast anfing, so hätte er auch fast geendet: mit einem Tor Japans. Yuto Nagatomo schlug mit der letzten Szene vor der Pause eine Flanke in den deutschen Strafraum – und Maedas Kopfball ging nur knapp am deutschen Tor vorbei.

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Asano durfte unbedrängt schießen

Im zweiten Durchgang entwickelte sich dann eine viel offenere Partie – denn die Japaner trauten sich immer öfter auch selbst ins Offensivspiel. Den ersten großen Moment hatte aber Jamal Musiala: Mit einem tollen Solo zog der Bayern-Youngster an gleich fünf Japanern vorbei, hatte freie Schussbahn im Strafraum – und zimmerte den Ball aber meterweit über das Tor (51.). Kurz darauf hatte Gündogan das 2:0 auf dem Fuß, kam mittig an der Strafraumgrenze zum Abschluss – traf aber nur den rechten Außenpfosten (60.).

So blieben die Japaner weiter in der Partie – auch dank Gonda, der nun mehrfach im Mittelpunkt stand, erst gegen den eingewechselten Jonas Hofmann (70.), dann gleich doppelt gegen Gnabry (71.). Fast im Gegenzug hatte Asano die Chance zum Ausgleich, Neuer parierte den Schuss aus sieben Metern glänzend – und hatte Glück, dass Hiroki Sakai den Nachschuss über das Tor setzte (73.). Zwei Minuten später war dann Doan da: Kaoru Mitoma steckte den Ball von links in den Sechzehner durch, Takumi Minamino verlängerte scharf in die Mitte. Neuers Abwehraktion landete direkt bei Doan, der aus kurzer Distanz traf. Nun taumelte die DFB-Elf plötzlich – und kassierte den Doppelschlag: Ko Itakura schickte Asano aus der eigenen Hälfte, der lief und lief. Vorbei an Antonio Rüdiger, neben Nico Schlotterbeck her, ohne Druck des DFB-Verteidigers – und schloss aus spitzem Winkel unhaltbar für Neuer ab. Davon erholte sich die deutsche Mannschaft nicht mehr. Und fremdelt weiter mit der WM 2022 in Katar.

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  • eigene Beobachtungen
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