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Unterhaltsames aus Katar | Notizen von der Fußball-Weltmeisterschaft


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Notizen von der Fußball-Weltmeisterschaft

Von dpa
Aktualisiert am 29.11.2022Lesedauer: 3 Min.
Oha: Doha!
"Wie New York am Meer", beschreibt Englands Fußball-Legende Gary Lineker, der als TV-Experte in Katar weilt die Skyline der Hauptstadt. (Quelle: Christian Charisius/dpa/dpa-bilder)
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Unterhaltsames von der Fußball-Weltmeisterschaft 2022 in Katar.

Wie New York am Meer:

Englands Fußball-Legende Gary Lineker gefällt die Aussicht auf die WM-Stadt Doha offensichtlich. Bei Twitter schrieb der 61-Jährige zu einem Foto mit Blick auf die Skyline der Hauptstadt Katars: "Das ist wie New York am Meer." Alle WM-Stadien des umstrittenen Turniers befinden sich im Großraum Doha. Lineker ist als TV-Experte in Katar vertreten und bekannt für seine oft nicht ganz ernst gemeinten Sprüche.

Ein bisschen Generationenwechsel:

Luis Suárez und Edinson Cavani kommen mit ihren 35 Jahren bislang nicht in den WM-Schwung. Und Trainer Diego Alonso ließ zwischen den Zeilen anklingen, dass der Generationenwechsel eigentlich schon ein Stück stattgefunden hat. "Mit Facundo Pellistri und Giorgian de Arrascaeta wurden wir besser", sagte der Coach nach dem 0:2 gegen Portugal. Arrascaeta ist auch schon 28, der erst 20 Jahre alte Flügelspieler Pellistri hat aber noch eine lange Zeit als Profi vor sich. Beide sind kein Eins-zu-Eins-Ersatz für die Oldie-Stürmer, aber ein Zeichen für den nach dieser WM dringend nötigen Alters-Wandel im Team.

Mannschaftskasse:

Spaniens Nationaltrainer Luis Enrique hat ausgeplaudert, was bei seinen Spielern fällig ist, wenn sie sich nicht an die teaminternen Vorgaben halten. "Die zu spät kommen, müssen bezahlen, und im Speisesaal ist es untersagt, Handys zu benutzen. Ich glaube, es fängt bei 100 Euro an, und das verdoppelt sich dann immer: 200, 400 und so weiter bis ins Unendliche", erklärte der 52-Jährige im Videostream mit Fans auf der Plattform Twitch. Am Spieltag koste es doppelt. "Aber es gibt wenig Geldstrafen, weil nur sehr wenige zu spät kommen. Ich glaube, wir sammeln das Geld schon seit drei Jahren."

Gutes Omen für Donnerstag:

Deutschland hat bei einem Fan-Turnier an der "Deutschen Internationalen Schule Doha" mit einem 1:0-Sieg gegen Costa Rica den dritten Platz belegt. Anhänger aus sechs Nationen nahmen am Samstagnachmittag an dem vom Fan Club Nationalmannschaft organisierten Event in Doha teil. Das ganze Spektakel wurde unter anderem vom Promi-Gast und DFB-Präsident Bernd Neuendorf beobachtet. Turniersieger wurde England. Die Three Lions konnten sich zunächst im Halbfinale Finale gegen Deutschland im Elfmeterschießen durchsetzen. Anschließend gewannen die Engländer im Finale mit 1:0 gegen Wales. An dem Turnier beteiligten sich Fußball-Fans aus England, Wales, Costa Rica, Japan, Niederlande sowie Deutschland.

Krankenpfleger:

Wegen einer schweren Knieverletzung war Stürmer Martin Boyle kurz vor dem Turnierstart noch aus Australiens WM-Kader gerutscht. Dennoch ist er weiter fester Bestandteil der Mannschaft. Der 29-Jährige ließ sich in Katar operieren, wohnt im Teamquartier der Socceroos und besucht ihre Spiele im Stadion. Seine Unterkunft teile er sich mit Mathew Leckie, berichtete Boyle. Und der Ex-Bundesliga-Profi scheint sich sehr gewissenhaft um ihn zu kümmern. Wenn er morgens aufwache, mache Leckie das Licht an und bringe ihm Kaffee, so der Angreifer vom schottischen Club Hibernian FC. Er helfe ihm auch in die Dusche oder fahre ihn mal im Rollstuhl umher. In der Regel ist Boyle aktuell aber auf Krücken unterwegs.

Einfach nur hungrig:

Argentiniens Lisandro Martínez gab am Dienstag Entwarnung. Es war ihm nach dem 2:0 gegen Mexiko nicht gut gutgegangen. Die Fans waren in Sorge, Mittwoch steht das entscheidende Spiel der Südamerikaner um den Einzug in die K.o.-Runde gegen Polen an. Der 24 Jahre alte defensive Mittelfeldspieler von Manchester United erklärte in der Pressekonferenz zur Partie: "Ich hatte Problem mit dem Magen, ich hatte einfach Hunger." Das sei aber normal nach einem so intensiven Spiel, wie es das Match gegen die Mexikaner gewesen war.

Händedruck und Fotos:

Pressekonferenzen sind auch immer die Gelegenheit, den Hauptdarstellern einer Fußball-Weltmeisterschaft noch ein Stückchen näher zu kommen. So auch bei Lionel Scaloni, dem Trainer der argentinischen Auswahl um Lionel Messi am Dienstag. Kaum aufgestanden und auf dem Weg zum Ausgang des großen Saales für die Pressekonferenzen in Al-Rajjan, scharte sich vor dem Podium eine Vielzahl von Medienvertreterinnen und Medienvertretern. Scaloni blieb höflich stehen, schüttelte Hände und ließ sich auch mit ablichten.

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Verwendete Quellen
  • Nachrichtenagentur dpa
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