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DFB: Reschke bringt Michael Zorc als Bierhoff-Nachfolger ins Gespräch.


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Ex-Bayern-Funktionär: Zorc wäre eine "Toplösung"

Von dpa
Aktualisiert am 06.12.2022Lesedauer: 1 Min.
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Michael Zorc trat vergangenen Sommer nach 24 Jahren als Sportlicher Leiter und Sportdirektor beim BVB zurück. (Quelle: IMAGO/Revierfoto)
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Nach der Auflösung des Bierhoff-Vertrags sucht der DFB einen geeigneten Nachfolger für den Direktorenposten. Michael Reschke hält einen früheren Dortmunder für eine gute Lösung.

Bayern Münchens früherer Technischer Direktor Michael Reschke hält den ehemaligen Dortmunder Sportdirektor Michael Zorc für einen geeigneten Nachfolger von Oliver Bierhoff beim Deutschen Fußball-Bund.

"Michael Zorc wäre aus meiner Sicht eine Toplösung", sagte Reschke im Interview der "Mediengruppe Münchner Merkur/tz". "Eines ist sicher: Der DFB-Sportdirektor kann nur dann stark sein, wenn er Entscheidungsbefugnisse besitzt und die Prozesse zur Umsetzung seiner Ideen sinnvoll sind."

Der DFB hatte die Vertragsauflösung von Bierhoff bekannt gegeben. Der 54-Jährige war "Geschäftsführer Nationalmannschaften und Akademie". Wer künftig den Weg als für die Nationalmannschaften und die Akademie verantwortlicher DFB-Direktor vorgibt oder ob es zu einer Neustrukturierung der Aufgaben kommt, ist offen.

Nicht mehr im Amt: Michael Reschke.
Michael Reschke war zwischen 2014 und 2017 Technischer Direktor beim FC Bayern. (Quelle: Michael Weber/imago-images-bilder)

Detailliertes Anforderungsprofil

Das Anforderungsprofil eines möglichen Sportdirektors beschreibt Reschke detailliert: "Wichtig wäre eine sportlich komplexe Erfahrungspalette, im Idealfall als Spieler und Trainer sowie mit wichtigen Einblicken in den Nachwuchsbereich, dem Scouting und einem guten Gefühl für die Sportwissenschaft", sagte der 65-Jährige, der derzeit Head of European Football der Berater-Agentur CAA Stellar ist.

"Zudem benötigt man emphatische Intelligenz, muss Gruppen und Teams führen können, Diskussionsrunden leiten, Strahlkraft in die Vereine besitzen und natürlich auch das Medienspiel beherrschen", sagte Reschke. "Der Sportdirektor sollte fleißig, belastbar und deutschsprachig sein, da Kommunikation das A & O ist." Zorc hatte bei Borussia Dortmund bis zum vergangenen im Sommer als Sportdirektor gearbeitet.

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Verwendete Quellen
  • Nachrichtenagentur dpa
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