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Bundesliga: SC Freiburg gewinnt gegen Hertha BSC

Spielbericht  

Fehlstart der Hertha ins Jahr ist perfekt

29.01.2017, 17:29 Uhr | sid, t-online.de

Bundesliga: SC Freiburg gewinnt gegen Hertha BSC. Hertha-Profi Valentin Stocker (li.) im Laufduell mit Freiburgs Janik Haberer. (Quelle: imago images/Jan Huebner)

Hertha-Profi Valentin Stocker (li.) im Laufduell mit Freiburgs Janik Haberer. (Quelle: Jan Huebner/imago images)

Zweites Spiel, zweite Niederlage: Hertha BSC hat den Start ins 2017 verpatzt. Eine Woche nach der Niederlage in Leverkusen mussten sich die Berliner beim Rückrunden-Start der Bundesliga mit 1:2 (0:1) beim SC Freiburg geschlagen geben. Mit weiterhin 30 Punkten bleiben die Hauptstädter aber Sechster.

Der Aufsteiger aus dem Breisgau machte mit dem Dreier, mit dem das Team von Trainer Christian Streich sein Konto auf 26 Punkte ausbaute, den nächsten Schritt in Richtung Klassenerhalt.

Wie schon zum Jahres-Auftakt gegen den FC Bayern München (1:2) hatte Janik Haberer (39. Minute) die Freiburger in Führung gebracht. Der eingewechselte Nils Petersen (87.) erhöhte auf 2:0. Das reichte. Denn Berlin kam durch Julian Schieber nur noch zum Anschlusstreffer (88.).

Kalou fehlt die Bindung zum Spiel

Die Pleite erinnerte die Gäste, die bei keinem anderen Bundesligisten eine bessere Auswärtsbilanz aufweisen, schmerzhaft an die Vorsaison. In dieser hatte auch die Auswärtsschwäche zu einer unterirdischen Rückrunde und letztlich dem Absturz in der Tabelle geführt.

Hertha-Trainer Pal Dardai hatte nach der 1:3-Pleite bei Bayer Leverkusen versichert, dass seine Berliner zumindest nicht einbrechen und mit einer erneut desaströsen Rückrunde wie im Vorjahr die direkte Qualifikation für den Europapokal verspielen würden. "Das wird nicht passieren", sagte der Ungar

"Ich beschäftige mich nicht mit einem erneuten Absturz", sagte Dardai dann nach der Partie: "Wir wollen unseren sechsten Platz verteidigen. Ich hatte mit drei Punkten aus den ersten beiden Auswärtsspielen geplant, jetzt haben wir keine Punkte - das kann passieren."

Berlin musste abermals auf den starken Außenspieler Mitchell Weiser (Rückenprobleme) verzichten. Dafür stand in der Offensive wieder der ivorische Afrika-Cup-Teilnehmer Salomon Kalou zur Verfügung.

Dem 31-Jährigen fehlte in einer ganz schwachen Anfangsphase allerdings jegliche Bindung zum Spiel, gleiches galt für Herthas Kapitän und Top-Angreifer Vedad Ibisevic. Überhaupt konnte der vermeintliche Favorit mit den vielen Freiheiten, die ihm die Freiburger vor allem beim Spielaufbau anboten, nichts anfangen. Und das hatte Folgen.

Unverdiente Führung

Die Freiburger, bei denen für den verletzten Pascal Stenzel (Schultereckgelenksprengung) auf der rechten Defensivseite Lukas Kübler zum Einsatz kam und Innenverteidiger Caglar Söyüncü (Adduktoren) wieder zur Startformation gehörte, legten ihre anfängliche Passivität ab und lauerten auf Fehlpässe der Berliner - die es zuhauf gab. Einer der gefürchteten Gegenstöße führte für das laufstärkste Team der Liga aber nicht zum erhofften Erfolg.

Als auf den Rängen mit zunehmender Spielzeit die Unzufriedenheit hörbar wuchs, wurde es doch noch zweimal gefährlich. Erst scheiterte Herthas Per Skjelbred (38.) mit seinem Distanzschuss knapp, wenige Sekunden später erzielte der formstarke Haberer die nicht unverdiente Freiburger Führung.

Genauigkeit und Kreativität fehlen

Nach dem Seitenwechsel stemmten sich die Berliner merklich gegen die drohende Niederlage, die Angriffe wurden nun in einer deutlich höheren Frequenz ausgeführt. Aber qualitativ hochwertiger waren sie deshalb freilich nicht, nach wie vor fehlten im letzten, entscheidenden Drittel Genauigkeit und Kreativität für zündende Ideen.

Der Ex-Freiburger Vladimir Darida, als zentrale Figur in Berlins Offensive weitestgehend unauffällig und ohne Esprit, zwang SC-Keeper Alexander Schwolow aus der Distanz zu einer Glanztat. Auf der anderen Seite verpasste Florian Niederlechner (68.) einen Treffer.

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