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Jan Frodeno: Historischer Triathlon-Sieg beim Ironman auf Hawaii

Triathlon-Sensation  

Jan Frodeno gewinnt in Rekordzeit den Ironman auf Hawaii

13.10.2019, 11:08 Uhr | t-online.de , sid

Jan Frodeno: Historischer Triathlon-Sieg beim Ironman auf Hawaii. Jan Frodeno hat zum dritten Mal den Ironman auf Hawaii gewonnen.  (Quelle: imago images)

Jan Frodeno hat zum dritten Mal den Ironman auf Hawaii gewonnen. (Quelle: imago images)

Jan Frodeno hat beim Ironman auf Hawaii Historisches geleistet. Der 38-Jährige kontrollierte das Rennen früh und jubelte am Ende überschwänglich. Auch ein anderer Deutscher überzeugte.

Jan Frodeno breitete die Arme weit aus, schrie seine Freude heraus und fiel Ehefrau Emma erschöpft um den Hals: Der 38-Jährige hat die schwarz-rot-goldene Siegesserie bei der Ironman-WM auf Hawaii fortgesetzt und sich mit seinem dritten Triumph zum deutschen Rekordsieger gekrönt. Frodeno bewältigte die 3,8 km Schwimmen, 180 km Radfahren und 42,195 km Laufen in 7:51:13 Stunden – so schnell wie kein Mensch vor ihm. Zuvor hatte er 2015 und 2016 gewonnen.

"Rekorde sind mir egal. Ich habe hier gewonnen, im Wimbledon unseres Sports. Das ist ein großartiges Gefühl", sagte Frodeno, der vor Tim O'Donnell (USA/+8:26 Minuten) und Sebastian Kienle (Mühlacker/+10:51 Minuten) siegte, im Zielbereich: "Die letzten Meter haben mir nochmal einiges abgefordert. Aber die Fans haben mich ins Ziel geschrien."

Deutsche Siegesserie auf Hawaii

Die Entscheidung bei böigem Wind fiel 20 km vor dem Wechsel vom Rad auf die Marathonstrecke. Da setzte Frodeno eine vor allem psychologisch wichtige Attacke, die ihm ein Polster von mehr als zwei Minuten auf seine Verfolger verschaffte und endgültig auf die Siegerstraße brachte.

Die deutsche Siegesserie hatte Kienle mit seinem Erfolg 2014 gestartet. Danach triumphierte Frodeno zweimal, nach ihm krönte sich Patrick Lange ebenfalls zweimal zum Weltmeister. Wegen Fiebers musste der Titelverteidiger, dessen Streckenrekord Frodeno um 1:26 Minuten unterbot, in diesem Jahr aber vorzeitig aufgeben.

Dem 33-Jährigen, der während der Saison zahlreiche sportliche und in der Woche vor dem WM-Rennen auch noch private Rückschläge verdauen musste, wurde nach einem Drittel der Raddistanz schwindelig. Er stellte sein Rad am Streckenrand ab, "weil es zu gefährlich ist, wenn man für ein, zwei Sekunden einen Blackout hat", sagte sein Manager Jan Sibbersen im HR-Fernsehen.


Das war umso ärgerlicher, weil er ebenso wie Frodeno um 7.25 Uhr einen hervorragenden Start in den Tag erwischt hatte. Bei hohen Wellen war der starke Schwimmer Frodeno wie erwartet von Beginn an ganz vorne dabei, überraschend blieb aber auch der schwächer eingeschätzte Lange an der schnellsten Gruppe dran. Einzig Kienle fiel weit zurück: Während seine beiden Landsmänner nur wenige Sekunden hinter der Spitze auf das Rad stiegen, hatte der Ex-Champion 4:50 Minuten Rückstand.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur sid

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