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BVB-Chef Aki Watzke: Keine Hilfe für Chaos-Klubs in der Coronavirus-Krise


Absagen wegen Corona-Krise  

BVB-Chef Watzke: Keine Hilfe für Chaos-Klubs

19.03.2020, 07:24 Uhr | sid

BVB-Chef Aki Watzke: Keine Hilfe für Chaos-Klubs in der Coronavirus-Krise. Deutliche Worte: BVB-Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke. (Quelle: imago images)

Deutliche Worte: BVB-Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke. (Quelle: imago images)

Der Boss von Borussia Dortmund spricht über Unterstützungen für Fußballvereine im Zuge der Corona-Krise – und zeigt sich gegenüber bestimmten Klubs hart.

Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke hat die Weigerung von Borussia Dortmund erneuert, aus seiner Sicht finanziell fragwürdig geführten Fußball-Klubs durch die Corona-Krise zu helfen. "Solidarfonds klingt ja erst mal gut", sagte Watzke im "11Freunde"-Interview, "aber man müsste sich ansehen, wie ein solcher Fonds dann aufgebaut wäre. Das darf natürlich nicht dazu führen, dass Klubs, die in den vergangenen Jahren sportlich und ökonomisch viele Fehler gemacht haben, am Ende davon profitieren."


Seien Vereine aber unverschuldet "durch diese nicht vorhersehbare Ausnahmesituation" in Not geraten, werde der BVB "sicher nicht unsolidarisch sein". Die Borussia stehe auch dank eines erhöhten Kreditrahmens nicht vor Liquiditätsproblemen.

Wie andere Funktionäre sprach sich Watzke dafür aus, so schnell wie irgend möglich und verantwortbar wieder den Spielbetrieb aufzunehmen. Die Meisterschale werde weder der Menge am Dortmunder Borsigplatz gezeigt werden noch auf dem Münchner Marienplatz oder sonstwo, sagte er: "Dennoch müssen wir die Saison beenden, ansonsten wird's finanziell für zu viele Vereine so dramatisch, dass sich Dinge im Fußball verändern werden, an die man jetzt nicht einmal denken mag."

Verwendete Quellen:
  • Mit Material der Nachrichtenagentur SID

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