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Deutliche Mehrheit sagt: eSport gehört nicht in die Sportschau

  • T-Online
Von Alexander Kohne

Aktualisiert am 25.04.2020Lesedauer: 2 Min.
Bayern gegen BVB an der Konsole: eSport gewinnt wÀhrend der Corona-Krise deutlich an Aufmerksamkeit.
Bayern gegen BVB an der Konsole: eSport gewinnt wÀhrend der Corona-Krise deutlich an Aufmerksamkeit. (Quelle: imago-images-bilder)
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eSport erlebt wĂ€hrend der Corona-Krise einen regelrechten Boom. Hunderttausende verfolgen das professionelle Zocken. Einige Protagonisten fordern deshalb Übertragungen im öffentlich-rechtlichen TV. Doch das sorgt in der Bevölkerung fĂŒr deutliche Ablehnung.

WĂ€hrend der klassische Sport in der Corona-Krise pausiert, erlebt der eSport einen nie dagewesenen Boom. Hunderttausende Menschen verfolgen die professionell ausgetragenen Duelle an PC und Konsole. Ralf Reichert, Chef der weltweit agierenden eSport-Liga ESL, berichtet bei seiner Organisation von einer Vervierfachung der Zuschauerzahlen. Wichtige Ligen und VerbĂ€nde wie der Deutsche Fußball-Bund (DFB), die Deutsche Fußball Liga (DFL) oder die Formel 1 haben das erkannt und bieten Online-Wettbewerbe an. Bei der "Bundesliga Home Challenge" (DFL) und den "eFriendlies" (DFB) messen sich beispielsweise Teams aus professionellen Fußballern (u. a. Arsenals Bernd Leno oder Dortmunds Achraf Hakimi) in der Fußball-Simulation FIFA 20.

Gehört eSport ins öffentlich-rechtliche Fernsehen?

Bisher werden diese und andere eSport-Highlights lediglich vom Spartensender "Sport1" ĂŒbertragen. Doch Protagonisten wie Reichert oder der vom DFB vor kurzem zum eBundestrainer berufene Matthias "Stylo" Hietsch fordern deutlich: eSport-Begegnungen mĂŒssen auch in der "Sportschau" ĂŒbertragen werden. Und zwar schnell.

Doch wie steht es mit der Akzeptanz in der Bevölkerung? t-online.de ist dieser Frage gemeinsam mit dem Meinungsforschungsinstitut Civey in einer bundesweiten Umfrage auf den Grund gegangen. Das Ergebnis ist deutlich: Über 70 Prozent der Befragten lehnt eSport-Übertragungen bei öffentlich-rechtlichen Fernsehsendern wĂ€hrend der Corona-Krise ab. Lediglich knapp 14 Prozent sprechen sich dafĂŒr aus.

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Interessant ist dabei die Altersverteilung. Hier zeigt sich: Je jĂŒnger die Befragten sind, desto aufgeschlossener stehen sie dem eSport gegenĂŒber. WĂ€hrend sich immerhin gut 34 Prozent der 18- bis 29-JĂ€hrigen eSport im öffentlich-rechtlichen TV vorstellen können, sind es bei den 40- bis 49-JĂ€hrigen nur noch knapp 13 Prozent. Bei den ĂŒber 65-JĂ€hrigen sinkt der Wert gar auf 5,5 Prozent.

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Fazit: Noch ist die Zeit fĂŒr eSport-Übertragungen in großen öffentlich-rechtlichen Sendungen wie der "Sportschau" nicht reif. Doch besonders in der jungen Zielgruppe gibt es einige BefĂŒrworter.

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Das Meinungsforschungsinstitut Civey berĂŒcksichtigte fĂŒr das Ergebnis der Umfrage die Antworten von 5.012 Befragten vom 9. bis 24. April berĂŒcksichtigt. Das Gesamtergebnis ist reprĂ€sentativ.

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