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Alexander Zverev: Wie der Tennisspieler bei den US Open zum "Weltstar" wurde – Kommentar

MEINUNGZum Finale der US Open  

Zverev ist am Sonntagabend zum Weltstar geworden

14.09.2020, 06:59 Uhr
Alexander Zverev: Wie der Tennisspieler bei den US Open zum "Weltstar" wurde – Kommentar. Alexander Zverev: Hält die Trophäe für den Zweitplatzierten der US Open hoch.  (Quelle: Reuters/Danielle Parhizkaran-USA TODAY Sports)

Alexander Zverev: Hält die Trophäe für den Zweitplatzierten der US Open hoch. (Quelle: Danielle Parhizkaran-USA TODAY Sports/Reuters)

Alexander Zverev hat im Finale der US Open gegen Dominic Thiem erst geführt, dann gekämpft und am Ende geweint. Er hat den Titel nicht gewonnen doch ist er in dieser Nacht zum "Weltstar" geworden.

Er wurde zuletzt nicht immer von den Fans geliebt, für seine Aktionen neben dem Platz oft kritisiert – doch im Finale der US Open gegen Dominic Thiem hat Alexander Zverev bewiesen, dass er in diese Tennis-Welt gehört und jetzt einer der Großen ist. Ein Kommentar. 

"Zverev ist zum Weltstar geworden" 

Er hat gezaubert und er hat gekämpft, er hat Emotionen gezeigt und ist cool geblieben, er hat Größe bewiesen und er hat geweint – Alexander Zverev ist in diesem Finale der US Open und den Turnierwochen in Flushing Meadows gewachsen. Und Fans weltweit, aber vor allem in Deutschland haben es miterlebt. An diesem Sonntagabend ist Alexander Zverev zum Weltstar geworden – und in Deutschland muss er nun endgültig zu den Großen gezählt werden.

Dem 23-Jährigen hing lange zu Unrecht der zweifelhafte Ruf eines hochtalentierten, aber arroganten Tennis-Schnösels an, sein selbstsicheres Auftreten legte man ihm als Überheblichkeit aus, seine Ausbrüche auf dem Platz als Mangel an Respekt, seine Schlägerwürfe als Unreife. Wie oft wurde über ihn schon geurteilt, "So wird er nie ein Star" oder "So wird er nie geliebt werden"? Er beklagte einmal, dass Tennisspieler in Deutschland nur an ihren Grand-Slam-Erfolgen gemessen würden – ein Druck, der ihn zeitweise auch zu lähmen schien. Natürlich hat auch er Fehler gemacht – öffentlicher Streit mit Trainern oder auch die Teilnahme an der umstrittenen Adria-Tour von Novak Djokovic.

"Er brennt für diesen Sport" 

Aber spätestens mit seinem bewegenden Auftritt im Finale von New York und danach sollte auch seinen schärfsten Kritikern klar sein: Alexander Zverev brennt für diesen Sport, er ist mit Herz und Seele dabei, ein begnadeter Tennisspieler und Mensch von Format – eine echte Persönlichkeit mit Strahlkraft, von denen es abseits des Fußballs nur so wenige gibt.

Eben ein Weltstar. Zeit, dass ihm auch in Deutschland diese Wertschätzung zuteil wird.

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