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Coronafälle vor Australian Open – 47 Tennisprofis in strikter Quarantäne

Vor Australian Open  

Coronafälle: 47 Tennisprofis in strikter Quarantäne

16.01.2021, 14:07 Uhr | sid

Coronafälle vor Australian Open – 47 Tennisprofis in strikter Quarantäne. Die Rod Laver Arena in Melbourne: Hier findet wie schon im vergangenen Jahr das Finale der Australian Open statt – wenn auch nicht vor vollem Haus.  (Quelle: imago images/Schreyer)

Die Rod Laver Arena in Melbourne: Hier findet wie schon im vergangenen Jahr das Finale der Australian Open statt – wenn auch nicht vor vollem Haus. (Quelle: Schreyer/imago images)

Später als geplant beginnen in diesem Jahr die Australien Open. Die Anreise zum am 8. Februar starteten Großevent verlief allerdings nicht reibungslos. Fast 50 Spieler müssen in Quarantäne – darunter auch Angelique Kerber. 

Drei positive Coronatests bei der Anreise zu den Australian Open haben die Vorbereitung auf das erste Grand-Slam-Turnier des Jahres schwer gestört. Wie die Veranstalter am Samstag mitteilten, befinden sich insgesamt 47 Tennisprofis in strikter Quarantäne und dürfen damit 14 Tage ihr Hotelzimmer nicht verlassen – darunter auch Angelique Kerber. Ursprünglich war geplant, dass die Sportler während dieser Zeit für maximal fünf Stunden am Tag trainieren dürfen, um sich auf den Start in Melbourne (ab 8. Februar) vorzubereiten.

"Wir wurden gerade informiert, dass eine Person auf unserem Flug aus Abu Dhabi einen positiven Corona-Test abgegeben hat", berichtete Kerber am Samstag bei Twitter aus der Metropole des Bundesstaates Victoria. Als Konsequenz daraus müssten sich nun alle an Bord Gewesenen für 14 Tage in ihren Zimmer isolieren. "Das ist alles, was ich im Moment weiß. Lass uns abwarten und schauen", ergänzte die 32-Jährige und verabschiedete sich mit einem Gute-Nacht-Kuss.

Zunächst war noch offen, ob deutsche Profis zur Gruppe der isolierten Sportler gehören. Die dreimalige Grand-Slam-Siegerin Angelique Kerber war am Freitag in Melbourne angekommen.

Betroffen waren bei der Anreise nach Angaben der Veranstalter zwei Charterflüge. Auf einem Flug aus den USA wurden zwei Personen bei Ankunft positiv getestet. Bei den Betroffenen handele es sich um ein Mitglied der Besatzung sowie "einen Passagier, der kein Spieler ist". Beide hätten im Vorfeld des Fluges einen negativen Test abgegeben, insgesamt befanden sich 79 Personen, darunter 24 Spieler an Bord.

"Wir kommunizieren mit jedem auf diesem Flug. Insbesondere der Gruppe von Spielern, um ihre Bedürfnisse so gut wie möglich zu berücksichtigen", sagte Turnierdirektor Craig Tiley. Die zweite betroffene Maschine startete aus Abu Dhabi und hatte insgesamt 23 Spieler an Bord, der positive Test soll auch hier keinen Athleten betreffen.

Der Aufwand der australischen Organisatoren ist enorm, um das Turnier inmitten der Pandemie über die Bühne zu bringen. Spieler und Begleitpersonen werden derzeit mit insgesamt 18 Chartermaschinen eingeflogen. Über 25 Millionen Euro soll das strenge Bubble-Konzept kosten.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur SID

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