Sie sind hier: Home > Sport >

WM-Skispringen - "Die anderen müssen mich jagen": Eisenbichler vor Showdown

WM-Skispringen  

"Die anderen müssen mich jagen": Eisenbichler vor Showdown

05.03.2021, 07:32 Uhr | dpa

WM-Skispringen - "Die anderen müssen mich jagen": Eisenbichler vor Showdown. Dritter in der Qualifikation für die Großschanze: Markus Eisenbichler.

Dritter in der Qualifikation für die Großschanze: Markus Eisenbichler. Foto: Daniel Karmann/dpa. (Quelle: dpa)

Oberstdorf (dpa) - Entspannt zur Titelverteidigung? Markus Eisenbichler lässt sich vor dem Großschanzeneinzel bei der WM in Oberstdorf nicht unter Druck setzen.

"Ich habe überhaupt keinen Stress, die anderen müssen mich jagen", sagte der 29-Jährige nach Platz drei in der Skisprung-Qualifikation und klopfte auf sein Leibchen mit der Aufschrift "World Champion 2019". Der Bayer hatte vor zwei Jahren bei der WM in Tirol vor seinem Kumpel Karl Geiger Gold gewonnen.

Aktuell denke er fast gar nicht mehr an den großen Triumph am Bergisel in Innsbruck, sagte "Eisei" und ergänzte: "Wenn ich es mir nochmal anschaue, dann kommen die Gefühle wieder hoch. Aber ich lebe im Hier und Jetzt."

Geiger, der in Oberstdorf bereits Silber von der Normalschanze sowie Gold im Mixed-Team mit Eisenbichler, Katharina Althaus und Anna Rupprecht gewonnen hatte, sieht das ähnlich. "Innsbruck ist zwei Jahre her, ich erinnere mich gerne zurück, aber morgen ist ein komplett neuer Tag", sagte er. "Was vor zwei Jahren war, davon kann ich mir morgen nix mehr kaufen."

Der 28-Jährige bezeichnete den coronabedingten Ausfall des Saison-Dominators und Gesamtweltcupsiegers Halvor Egner Granerud aus Norwegen als "für ihn extrem bitter". Geiger selbst war in dieser Saison bereits wegen eines positiven Coronatests ausgefallen und gerade noch rechtzeitig zur Vierschanzentournee aus der Quarantäne zurückgekehrt.

Eine Rückkehr der anderen Art feiert heute (17.00 Uhr/ZDF und Eurosport) Severin Freund. Der 32-Jährige bestreitet seinen ersten WM-Wettkampf seit den Titelkämpfen im schwedischen Falun 2015. Damals hatte Freund zweimal Gold und einmal Silber gewonnen. In den vergangenen Jahren hatten den einstigen Vorzeigespringer mehrere Verletzungen weit zurückgeworfen. "Mir bedeutet es echt viel", sagte Freund zu seinem Comeback. "In dem Team hätten es mir im Sommer nicht viele zugetraut. Es ist eine ziemlich beachtliche Leistung, deshalb freut es mich sehr."

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail

Media Markttchibo.deOTTOWeltbildbonprix.deLIDLBabistadouglas.deMadeleine

shopping-portal

Hinweis:

Der Internet Explorer wird nicht länger von t-online unterstützt!

Um sicherer und schneller zu surfen, wechseln Sie jetzt auf einen aktuellen Browser.

Wir empfehlen unseren kostenlosen t-online-Browser: