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Peiffer sprintet auf Rang drei - Damen rehabilitieren sich

Von dpa
Aktualisiert am 06.03.2021Lesedauer: 3 Min.
Arnd Peiffer erreichte das Podest im Sprint von Nove Mesto.
Arnd Peiffer erreichte das Podest im Sprint von Nove Mesto. (Quelle: Lubo┬Ü Pavl├ş├Ęek/CTK/dpa./dpa)
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Nove Mesto (dpa) - Befl├╝gelt vom ersten Staffelsieg seit ├╝ber vier Jahren hat Arnd Peiffer f├╝r den n├Ąchsten Glanzpunkt beim Biathlon-Weltcup in Nove Mesto gesorgt.

Der Olympiasieger lief im Sprint ├╝ber zehn Kilometer auf einen hervorragenden dritten Platz und verpasste seinen elften Weltcupsieg nur um 4,4 Sekunden. Nach der entt├Ąuschenden WM, bei der Peiffer als Zweiter im Einzel f├╝r die einzige Medaille gesorgt hatte, ├╝berzeugten auch Benedikt Doll (30) als Sechster und Erik Lesser (32) auf Rang 14.

"Ich wei├č, wo ich die Zeit liegen gelassen habe, mein Stehendschie├čen war etwas zu lang. Aber das Podium ist immer eine sch├Âne Sache und etwas besonderes", sagte Peiffer nach seinen f├╝nften Einzelpodest dieser Saison im ZDF. Beim zweiten Schie├čen war Peiffer mit 27,9 Sekunden 6,2 Sekunden langsamer als der siegreiche Simon Desthieux. Der Franzose distanzierte bei seinem ersten Weltcupsieg den ebenfalls fehlerfreien Schweden Sebastian um gerade mal 2,4 Sekunden.

Damit gehen die Sch├╝tzlinge von Bundestrainer Mark Kirchner mit sehr guten Aussichten in die Verfolgung am Sonntag (16.00 Uhr/ZDF und Eurosport). Einen Tag nach dem fulminanten Start-Ziel-Sieg im Team hatte auch Doll die Chance auf den Sieg. Doch der erste Schuss im Stehendanschlag rutschte dem Ex-Weltmeister zu schnell raus und so lag der 30-J├Ąhrige am Ende 14,5 Sekunden hinter Platz eins zur├╝ck. "Das war ein technischer Fehler, die Null w├Ąre drin gewesen. Das darf nicht passieren", sagte Doll.

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Lesser, der nach seiner entt├Ąuschenden WM nun wieder auf dem Weg zur Normalform ist und das schon bei seiner hervorragenden Staffelleistung am Freitag gezeigt hatte, musste l├Ąuferisch etwas "b├╝├čen. Das ist noch Luft nach oben. Aber die Weltcuppunkte nehme ich gerne mit", sagte der Th├╝ringer (+ 50,7).

Einen rabenschwarzen Tag erlebte dagegen Johannes K├╝hn, der nach einem Fehler liegend beim Stehendanschlag alle f├╝nf Scheiben verfehlte und danach entt├Ąuscht das Rennen aufgab. Er fehlt wie Roman Rees (61.) in der Verfolgung, Staffelschlussl├Ąufer Philipp Nawrath wurde 53.

Den Damen gl├╝ckte nach ihrem Staffel-Debakel die Wiedergutmachung, einen Podestplatz verpassten sie trotz guter Leistungen allerdings. Nach je einem Schie├čfehler liefen Franziska Preu├č sowie Vorjahressiegerin Denise Herrmann auf die Pl├Ątze acht und zehn. Damit verschafften auch sie sich eine gute Position f├╝rs Jagdrennen (12.00 Uhr/ZDF und Eurosport). Preu├č muss 25 Sekunden auf Sprintsiegerin Tiril Eckhoff aufholen, Herrmann 29 Sekunden. F├╝r die norwegische Weltmeisterin war es der f├╝nfte Sprintsieg in Serie, mit dem die 30-J├Ąhrige ihre F├╝hrung im Gesamtweltcup ausbaute.

"Ich habe es geschafft, einen soliden Rhythmus zu schie├čen, dieser eine Fehler ist aber ├Ąrgerlich", sagte Preu├č. Das ist so ziemlich die Zeit f├╝r eine Strafrunde, ohne w├Ąre Preu├č wohl aufs Podium gelaufen. Lediglich sieben der 106 Starterinnen kamen fehlerfrei durch, sodass die Schie├čleistungen der Deutschen positiv zu bewerten sind. In der Loipe passte es wie schon beim Staffel-Desaster mit Rang zw├Âlf aber noch nicht wieder zu hundert Prozent.

Herrmann war da mit der siebten Laufzeit noch die Beste. Die S├Ąchsin, die wegen eines Infekts in der Staffel geschont wurde, zeigte sich angesichts des Trainingsausfalls "wirklich ganz zufrieden", vor allem mit dem Schie├čen. "L├Ąuferisch ist es noch nicht das, wo ich hin will und was ich kann", sagte die 32-J├Ąhrige. Auf der Schlussrunde hatte sie noch einen "kleinen Sturz", "auch noch vor den F├╝├čen meines Trainers, den h├Ątte ich mir sparen k├Ânnen", sagte Herrmann.

Maren Hammerschmidt (31) beendete das Rennen als 20., Vanessa Hinz (28) kam als 23. ins Ziel. Janina Hettich (24) wurde 29. und Weltcup-Deb├╝tantin Vanessa Voigt (23) verpasste als 64. die Qualifikation f├╝r die Verfolgung.

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