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Vorfall in Oberstdorf: Norwegen zieht Berufung gegen Klaebo-Disqualifikation zurück

Vorfall in Oberstdorf  

Norwegen zieht Berufung gegen Klaebo-Disqualifikation zurück

10.03.2021, 18:29 Uhr | dpa

Vorfall in Oberstdorf: Norwegen zieht Berufung gegen Klaebo-Disqualifikation zurück. Will nicht nachträglich um WM-Gold auf juristischen Wege kämpfen: Johannes Klaebo.

Will nicht nachträglich um WM-Gold auf juristischen Wege kämpfen: Johannes Klaebo. Foto: Daniel Karmann/dpa. (Quelle: dpa)

Oslo (dpa) - Der norwegische Skiverband hat seine Berufung gegen die Disqualifizierung von Johannes Klaebo bei der Nordischen Ski-WM in Oberstdorf zurückgezogen.

Nach Angaben des Verbandes erfolgte dies auf Wunsch Klaebos. "Ich möchte nicht als zimperlicher Skiläufer wahrgenommen werden", sagte der 24-Jährige dem norwegischen Rundfunk NRK.

Klaebo war der Sieg des Rennens über 50 Kilometer in der klassischen Technik am Sonntag aberkannt worden, weil er im Zieleinlauf den Russen Alexander Bolschunow behindert hatte. Die Goldmedaille war damit an den Norweger Emil Iversen gegangen, der als Zweiter ins Ziel gekommen war. Bolschunow brach im Duell mit Klaebo einen Skistock, er wurde Dritter. Durch die Disqualifikation Klaebos rückte er auf den Silberrang vor.

"Ich halte es für falsch, diesen Prozess fortzusetzen", sagte Klaebo weiter. "Ich möchte positiv denken und dies hinter mir lassen."

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