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Reitsport in großer Sorge: Herpesvirus tötet acht deutsche Pferde

Mehrere Länder betroffen  

Herpesvirus tötet acht deutsche Sportpferde

16.03.2021, 11:39 Uhr | t-online, dpa, BZU

Pferdesterben durch Herpes: Tierarzt erklärt, was jetzt wichtig ist und wie gefährlich das Virus ist.  (Quelle: imago images)
Pferde sterben an Herpes – Tierarzt erklärt, was jetzt wichtig ist

Wie sehr betrifft der Herpes-Ausbruch in Valencia Pferdebesitzer:innen in Deutschland? FEI-Tierarzt Kai Kreling gibt Tipps zum Umgang mit dem Virus. (Quelle: VRM Medien)

Pferdesterben durch Herpes: Tierarzt erklärt, was jetzt wichtig ist und wie gefährlich das Virus ist. (Quelle: VRM Medien)


Seit einigen Wochen hat der internationale Reitsport Sorge vor dem Herpesvirus. Mehrere Wettkämpfe wurden bereits abgesagt. Die Zahl der toten Tiere steigt weiter an – auch in Deutschland. 

Deutsche Reiter sind von dem aus Valencia stammenden Herpesvirus besonders betroffen. Acht Pferde sind nach Angaben der Deutschen Reiterlichen Vereinigung (FN) bisher gestorben. Vier Tiere erlagen der Viruserkrankung demnach in Spanien oder mussten eingeschläfert werden, vier weitere starben nach der Rückkehr in Deutschland. Zu den Opfern zählen zudem sechs Fohlen, die vor oder kurz nach der Geburt starben.

Warum das Virus für Ihr Pferd so gefährlich ist und worauf Sie achten sollten, sehen Sie oben im Video oder hier.

Am stärksten traf es den Nationenpreisreiter Sven Schlüsselburg, der bis Mitte Februar in Valencia ritt und das Virus unwissentlich mit auf seinen Hof im baden-württembergische Ilsfeld brachte. Zwei seiner Pferde sind tot, und sechs seiner Stuten verfohlten, wie es in der Fachsprache heißt. Auch der Springreiter Tim-Uwe Hoffmann aus Rahde verlor zwei Pferde durch die Herpes-Infektionen.

Die Internationale Reiterliche Vereinigung FEI hat bereits zehn Wettkämpfe im Zeitraum vom 1. März bis zum 11. April abgesagt. Dazu wurde die Sunshine Tour abgebrochen. In acht verschiedenen Nationen gab es nachweislich Fälle des Herpesvirus. Neben sieben europäischen Nationen waren auch Tiere aus Katar betroffen.

Verwendete Quellen:

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