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Stra├čer rast aufs Podium und knackt Olympia-Norm

Von dpa
Aktualisiert am 09.01.2022Lesedauer: 2 Min.
Platz drei in Adelboden bedeutet auch die Olympia-Teilnahme f├╝r Linus Stra├čer.
Platz drei in Adelboden bedeutet auch die Olympia-Teilnahme f├╝r Linus Stra├čer. (Quelle: Jean-Christophe Bott/KEYSTONE/dpa./dpa)
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Adelboden(dpa) - ├ťbergl├╝cklich ballte Skirennfahrer Linus Stra├čer seine F├Ąuste und reckte die Ski am legend├Ąren Chuenisb├Ąrgli nach oben. Exakt ein Jahr nach seinem fulminanten zweiten Platz in Adelboden raste der 29-J├Ąhrige vom TSV 1860 M├╝nchen an gleicher Stelle erneut aufs Podest.

Dank eines starken zweiten Slalomlaufs bei schwieriger Sicht verbesserte sich der Techniker noch um elf R├Ąnge auf Platz drei. Durch sein bisher bestes Saisonergebnis knackte der Bayer gleichzeitig die verbandsinterne Norm f├╝r die Olympischen Winterspiele in Peking. "Es sind wahnsinnig schwierige Bedingungen und ich habe es geschafft, keine riesen Fehler zu machen", kommentierte Stra├čer seinen Erfolg in der ARD. Jetzt seien erstmal zwei, drei Tage Pause angesagt. Zuletzt war Stra├čer deutlich hinter den Erwartungen zur├╝ckgeblieben.

Der Sieg ging vor Tausenden Skifans v├Âllig ├╝berraschend an den ├ľsterreicher Johannes Strolz. Der 29 Jahre alte Vorarlberger war zuvor in seiner Karriere erst einmal unter die besten Zehn gerast. Seine Tr├Ąnen konnte er im Moment seines gr├Â├čten sportlichen Erfolges nicht mehr zur├╝ckhalten. Zweiter wurde Landsmann Manuel Feller. "Mehr als verdienter Sieger, unglaublich. Ich glaube, da braucht er ein paar Tage, bis er das realisiert", freute sich Feller mit dem Sensationssieger Strolz.

Aus dem f├╝nfk├Âpfigen Aufgebot des Deutschen Skiverbandes schaffte es au├čer Stra├čer nur David Ketterer in den Finaldurchgang der besten 30. Mit Platz 23 erreichte der Sportsoldat vom SSC Schwenningen das zweitbeste Ergebnis seiner Karriere. "Ich freue mich heute sehr, dass ich mal wieder im zweiten Durchgang war", sagte der 28-J├Ąhrige. 2018 war Ketterer letztmalig unter die Top 30 gefahren.

Anton Tremmel, Julian Rauchfuss und Fabian Himmelsbach hatten den Finallauf verpasst.

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