• Home
  • Sport
  • DFB-Pokal-Finale - Ungeliebte Sieger: RB gewinnt den Pokal, Freiburg die Herzen


Schlagzeilen
AlleAlle anzeigen

Symbolbild f├╝r einen TextFrau bei Politikertreffen get├ÂtetSymbolbild f├╝r einen TextTV-Star ├╝berfuhr Sohn mit Rasenm├ĄherSymbolbild f├╝r einen TextLiebesgl├╝ck f├╝r Rammstein-FanSymbolbild f├╝r ein VideoPilot filmt Kampfeinsatz in UkraineSymbolbild f├╝r einen TextTour-Star renkt sich Schulter selbst einSymbolbild f├╝r einen TextDDR-Star hat BrustkrebsSymbolbild f├╝r ein VideoWimbledon: Die klare FavoritinSymbolbild f├╝r einen TextBVB-Star wechselt nach SpanienSymbolbild f├╝r einen TextLotto: aktuelle GewinnzahlenSymbolbild f├╝r einen TextPrinzessin zeigt sich im NippelkleidSymbolbild f├╝r einen TextAnsturm auf Johnny Depp in HessenSymbolbild f├╝r einen Watson TeaserHarter Vorwurf gegen Bill KaulitzSymbolbild f├╝r einen TextSpielen Sie das Spiel der K├Ânige

Ungeliebte Sieger: RB gewinnt den Pokal, Freiburg die Herzen

Von dpa
Aktualisiert am 22.05.2022Lesedauer: 4 Min.
Feierstimmung: Leipzigs Spieler und Coach Domenico Tedesco (r) feiern den Sieg in Berlin.
Feierstimmung: Leipzigs Spieler und Coach Domenico Tedesco (r) feiern den Sieg in Berlin. (Quelle: Jan Woitas/dpa./dpa)
Facebook LogoTwitter LogoPinterest LogoWhatsApp Logo

Berlin (dpa) - Die Fu├čball-Helden wurden von Tausenden frenetisch gefeiert. Die Leipziger Pokalsieger auf dem Rathausplatz und der Festwiese, der unterlegene SC Freiburg am Freiburger Stadttheater.

Nach einer Partynacht im Berliner Nachtclub "Pearl" wurde das siegreiche Team von Trainer Domenico Tedesco von den Fans begr├╝├čt, ehe sich alle Angestellten von RB Leipzig im Goldenen Buch der Stadt eintrugen. Nach dem Elfmeterkrimi im DFB-Pokal-Finale waren die meisten kaum zur Ruhe gekommen. Auch in Freiburg gab es am Abend einen bewegenden Empfang f├╝r die unterlegenen SC-Spieler und deren Kult-Trainer Christian Streich.

"Ich bin ├╝bergl├╝cklich", sagte Tedesco nach dem ersten gro├čen Titel der Leipziger in ihrer erst 13-j├Ąhrigen Clubhistorie. Der Coach versp├╝rte auch "Erleichterung". Wegen seiner Entstehungsgeschichte mit Geldgeber Red Bull im R├╝cken hatte der Fu├čball-Bundesligist insbesondere in den Tagen vor dem Finale wieder viel Kritik aus der aktiven Fanszene einstecken m├╝ssen. Nicht wenige Fans bundesweit h├Ątten die Sachsen nach den verlorenen Pokal-Endspielen 2019 und 2021 gerne ein weiteres Mal scheitern gesehen. Trotz langer Unterzahl und dank gro├čer Mentalit├Ąt schnappte sich RB diesmal aber den Pott.

Gratulationen halten sich in Grenzen

Die Gratulationen aus der Liga hielten sich anschlie├čend in Grenzen. Vom Vorstandschef des FC Bayern M├╝nchen, Oliver Kahn, gab es eine. "Wir sehen uns im Supercup!", schrieb er bei Twitter. Von einer Person auf der Freiburger Bank habe ihm nach dem Platzverweis w├Ąhrend des Spiels kurzzeitig sogar "purer Hass" entgegen geschlagen, erz├Ąhlte Tedesco.

ANZEIGEN
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Meistgelesen
"Wir haben schwere Schuld auf uns geladen"
Putin bei einer Erinnerungsfeier zum 81. Jahrestag des deutschen ├ťberfalls auf die Sowjetunion: "Wir haben keinen Einfluss auf Russland"


Mit 4:2 gewannen die Leipziger, die allesamt sicher verwandelten, das Elfmeterschie├čen. Freiburgs Christian G├╝nter und Ermedin Demirovic vergaben. Nachdem er durch Maximilian Eggestein (19. Minute) in F├╝hrung gegangen war und RB-Verteidiger Marcel Halstenberg wegen einer Notbremse Rot gesehen hatte (57.), verpasste es der Sport-Club - wom├Âglich auch aus Angst vor der eigenen Courage - den Sack zuzumachen. Stattdessen kassierte er in ├ťberzahl den Ausgleich durch Christopher Nkunku (76.) und musste sich nach drei Aluminium-Treffern in der Verl├Ąngerung noch geschlagen geben.

Wie schon im Rennen um die Champions-League-Pl├Ątze in der Liga hatte Freiburg gegen RB wieder das Nachsehen. Eine laut Streich "wahnsinnig tolle Saison", in der sich der SC f├╝r die Europa League und erstmals f├╝r das Pokalfinale qualifizierte, endete mit der dritten Pflichtspiel-Niederlage in Serie. Das werde wom├Âglich noch "brutal weh tun", prophezeite der Coach, der zun├Ąchst aber stolz war. Am Abend in Freiburg sang Streich das Vereinslied mit. Als er mit Sprechch├Âren gefeiert wurde, war der Coach den Tr├Ąnen nahe.

Freiburg-Fans begeistern Streich

"Es war so toll mit den Leuten, was hier alles abgegangen ist", sagte Streich, der mit seiner Mannschaft vom rot gekleideten Menschenmeer in der Ostkurve noch lange nach dem Spiel mit Sprechch├Âren gefeiert worden war. "Wie sich die Fans aufgef├╝hrt haben in der Stadt - 30.000 und total friedlich. Wenn wir das bewahren k├Ânnten in diesem Verein, das w├Ąre mein gr├Â├čter Wunsch. Da verzichte ich auch gerne auf einen Pokalsieg, auch wenn es mir schwerf├Ąllt."

Beide Clubs feierten in der Nacht zum Sonntag in eigens angemieteten Eventlocations in der Beliner Innenstadt, ehe sie die Heimreise antraten um sich in die Goldenen B├╝cher ihrer St├Ądte einzutragen. Der RB-Tross f├Ąhrt um 14.45 Uhr mit einem offenen Truck durch die Stadt zur Festwiese vor der Red Bull-Arena. Die SC-Party steigt um 20.00 Uhr am Freiburger Stadttheater. Im Stadion war der Leipziger Jubel am Samstag unterbrochen worden, als ein Mann kurz nach dem Spiel nahe der Fotografentrib├╝ne reanimiert werden musste. Fast 20 Minuten herrschte gespenstische Atmosph├Ąre im weiten Rund, ehe vorsichtige Entwarnung folgte: Der Patient sei laut Stadionsprecher "stabil" - und wurde unter dem Applaus der Zuschauer aus der Arena gebracht.

"Richtig geile Party"

Auf eine "richtig geile Party" freute sich RB-Boss Oliver Mintzlaff nachdem die Feierlichkeiten allm├Ąhlich wieder angerollt waren. "Alles schwer zu begreifen, ich habe eigentlich keine Worte f├╝r das Spiel, ich bin unheimlich stolz, ich weine normalerweise nicht, aber nach dem letzten Elfmeter habe ich einfach nur geweint nach den Emotionen", sagte Offensivmann Emil Forsberg, der nach seiner Auswechslung zusammen mit Teamkollege Kevin Kampl den Anpeitscher auf der Leipziger Reservebank gespielt hatte. "Es wird gro├č gefeiert, es ging schon in der Kabine los. Ich habe auch Bock auf Bier."

Kapit├Ąn und Torh├╝ter P├ęter Gul├ícsi, der genau wie Forsberg schon bei den Final-Niederlagen gegen die Bayern und Borussia Dortmund dabei war, nannte den gelungenen Saisonabschluss einen "unglaublich sch├Ânen Moment". In der Liga hatten sich die Leipziger gerade noch in die K├Ânigsklasse gerettet. Nach dem Halbfinal-K.o. in der Europa League w├Ąre eine Pleite in Berlin ein herber Schlag f├╝r den Club gewesen.

"Der Teamspirit, den wir gezeigt haben, war au├čergew├Âhnlich", meinte Gul├ícsi. Abwehrchef Willi Orban, ebenfalls schon seit 2015 bei RB, sagte: "Wir haben Geschichte geschrieben. Ich hoffe, das war nur der Anfang." Auf ihrem offiziellen Twitter-Account benannten sich die Leipziger noch in der Nacht in Pokalsieger um.

Facebook LogoTwitter LogoPinterest LogoWhatsApp Logo
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...

ShoppingANZEIGEN

Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Neueste Artikel
  • T-Online
Von Alexander Kohne
  • Noah Platschko
Von Noah Platschko
BankChristian StreichDomenico TedescoFC Bayern M├╝nchenOliver KahnRB LeipzigSC FreiburgTwitter
Fu├čball

Formel 1


t-online - Nachrichten f├╝r Deutschland
t-online folgen
FacebookTwitterInstagram

Das Unternehmen
Str├Âer Digital PublishingJobs & KarrierePresseWerbenKontaktImpressumDatenschutzhinweiseDatenschutzhinweise (PUR)Jugendschutz



Telekom
Telekom Produkte & Services
KundencenterFreemailSicherheitspaketVertragsverl├Ąngerung FestnetzVertragsverl├Ąngerung MobilfunkHilfeFrag Magenta


TelekomCo2 Neutrale Website