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WM-Teilnahme fraglich: Weltverband verlängert erneut Doping-Bann für Russland


WM-Teilnahme fraglich  

Weltverband verlängert erneut Doping-Bann für Russland

08.06.2019, 20:46 Uhr | dpa

WM-Teilnahme fraglich: Weltverband verlängert erneut Doping-Bann für Russland. Berichten zufolge wollten Offizielle des russischen Verbandes Lyssenko helfen, eine Sperre zu umgehen.

Berichten zufolge wollten Offizielle des russischen Verbandes Lyssenko helfen, eine Sperre zu umgehen. Foto: Sven Hoppe. (Quelle: dpa)

Monaco (dpa) - Die Teilnahme Russlands an der Leichtathletik-Weltmeisterschaft in Doha ist weiter fraglich. Wie die Nachrichtenagentur AFP berichtet, hat der Leichtathletik-Weltverband IAAF auf seiner Council-Sitzung in Monaco erneut den Ausschluss des russischen Verbandes bestätigt.

Das Land ist nach der Aufdeckung des staatlich gelenkten Dopings seit dem November 2015 für internationale Titel- und Wettkämpfe gesperrt.

Die vom Verband eingesetzte Task Force zeigte sich nach den jüngsten Enthüllungen der "Sunday Times" rund um den russischen Hochspringer Danil Lyssenko beunruhigt. Der 22-Jährige hatte für die Leichtathletik-EM in Berlin 2018 kurzfristig sein Startrecht verloren, weil er die Dopingtester nicht über seine täglichen Aufenthaltsorte für mögliche Tests in der Trainingsphase informiert habe. Die Zeitung will erfahren haben, dass Offizielle des russischen Leichtathletik-Verbandes dem WM-Zweiten von 2017 mit unlauteren Mitteln helfen wollten, eine solche Sperre als Folge des Fehlverhaltens zu umgehen.

Die Aussperrung der Russen soll nun bis mindestens zur nächsten Council-Tagung einige Tage vor der WM in Doha (27. September - 6. Oktober) aufrecht erhalten bleiben. Trotz der Sperre des Verbandes können russische Sportler nach individueller Prüfung durch die IAAF bei den Titelkämpfen unter neutraler Flagge starten.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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