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Spanien-Rundfahrt | Vuelta: Roglic in der Favoritenrolle


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Vuelta: Roglic in der Favoritenrolle

Von dpa
Aktualisiert am 21.08.2022Lesedauer: 2 Min.
Primoz Roglic
Primoz Roglic ist der große Favorit auf den Sieg bei der Spanien-Rundfahrt. (Quelle: David Stockman/BELGA/dpa/dpa-bilder)
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Ohne die beiden Tour-Stars Jonas Vingegaard und Tadej Pogacar startet am Freitag in Utrecht die Vuelta als dritte große Radrundfahrt des Jahres.

Wie der Giro d"Italia in Budapest und die Tour de France in Kopenhagen beginnt auch die Spanien-Rundfahrt mit einem Auslandsgastspiel. Utrecht und die Niederlande hatten 2015 bereits den Grand Depart bei der Tour ausgetragen.

Favorit auf den Gesamtsieg ist der Slowene Primoz Roglic, der die letzten drei Jahre die Rundfahrt gewann. Für das deutsche Bora-hansgrohe-Team geht Giro-Champion Jai Hindley aus Australien an den Start. Der deutsche Rundfahrtspezialist Emanuel Buchmann muss kurzfristig wegen einer Harnwegsinfektion passen.

Abschied von Altmeister Valverde

Im Blickpunkt stehen auch der belgische Jungstar Remco Evenepoel und der französische Weltmeister Julian Alaphilippe, der nach seiner langen Pause im Zuge seines Sturzes beim Frühjahrsklassiker Lüttich-Bastogne-Lüttich allmählich wieder in Form kommen will. Außerdem bestreitet Altmeister Alejandro Valverde im Alter von 42 Jahren seine 16. und letzte Vuelta.

Aus deutscher Sicht ruhen die Hoffnungen nach dem Aus für Buchmann vor allem auf Sprinter Pascal Ackermann. Der Pfälzer hatte sich zuletzt in guter Form gezeigt, am Wochenende bei der EM aber einen heftigen Sturz erlitten. Interessant dürfte auch sein, wie sich das deutsche Talent Marco Brenner bei seiner ersten Grand Tour schlägt. Der 19-jährige Augsburger gilt als guter Zeit- und Bergfahrer. 2019 hatte er WM-Bronze im Junioren-Zeitfahren gewonnen.

Die Vuelta führt insgesamt über 3280,5 Kilometer und endet am 11. September in Madrid. Die Strecke dürfte den Kletterspezialisten entgegenkommen, gleich acht Bergankünfte warten auf die Fahrer. Neben einem Mannschaftszeitfahren zum Auftakt in Utrecht gibt es noch ein Einzelzeitfahren nach Alicante.

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