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ATP-Finals: Sinner gewinnt Krimi – und rettet Novak Djokovic


Djoković atmet durch: Sinner gewinnt – und rettet den Superstar


Aktualisiert am 16.11.2023Lesedauer: 10 Min.
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Angetrieben von den Fans: Jannik Sinner.Vergrößern des Bildes
Angetrieben von den Fans: Jannik Sinner. (Quelle: IMAGO/imago images)

Der Weltranglistenerste brauchte Schützenhilfe vom Italiener, um die nächste Runde zu erreichen. Aber Jannik Sinner hatte mit seinem Gegner große Mühe – und musste einen Schreckmoment überstehen.

Die ATP-Finals standen weiter im Zeichen von Jannik Sinner. Der italienische Lokalmatador gewann am Donnerstagabend beim Turnier in Turin auch sein drittes Match, schlug den Dänen Holger Rune 6:2, 5:7, 6:4.

Damit hat auch der serbische Weltranglistenerste Novak Djoković dank Sinners Schützenhilfe das Halbfinale erreicht. Djoković hatte bereits am Nachmittag 7:6 (7:1), 4:6, 6:1 gegen den Polen Hubert Hurkacz gewonnen, musste aber auf einen Erfolg von Sinner hoffen. Im Falle eines Rune-Erfolgs wäre der sechsmalige Finals-Sieger vom Balkan ausgeschieden.

Sinner hatte durch Djokovics Satzverlust gegen Nachrücker Hurkacz bereits vor seinem Duell mit Rune als erster Italiener die Vorschlussrunde bei einem Jahresfinale der acht Saisonbesten erreicht gehabt. Von jeglichem Druck befreit knüpfte der Südtiroler im Gruppenfinale zunächst an seinen starken Auftritt zwei Tage zuvor im Gruppenspiel gegen Djokovic an. Doch durch eine Verletzungspause von Rune, dessen Trainer Becker früher bei Djokovic in der Box gesessen hatte, kam der einheimische Publikumsliebling vorübergehend außer Tritt, fand aber im Entscheidungssatz wieder ins Match zurück.

Das Match zum Nachlesen im Ticker

Jannik Sinner – Holger Rune 6:2, 5:7, 6:4

3. Satz, 6:2, 5:7, 6:4 – Das lässt sich der Italiener nicht mehr nehmen. Er kommt ans Netz und erhöht mit einem Vorhand-Volley auf 30:15. Dann kann Rune einen Cross nicht zurückbringen, und Sinner hat Matchball. Den schenkt ihm der Däne, seine Vorhand fliegt weit ins Aus. In 2:31 Stunden hat sich der Italiener am Ende auch verdient den Erfolg gesichert und bleibt bei diesen ATP-Finals vor heimischem Publikum ungeschlagen. Der Südtiroler war besonders zu Spielbeginn klar dominierend, Rune schien vom druckvollen, von den euphorischen Zuschauern beflügelten Spiel Sinners überwältigt. Im zweiten Satz kam der Däne dann besser ins Spiel, hielt die Partie offen, erzwang auch mehr Fehler. Am Ende aber setzte sich Sinners konzentrierterer Auftritt durch.

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3. Satz, 6:2, 5:7, 5:4 – Ist das die Vorentscheidung? Sinner holt sich das Break in dieser entscheidenden Phase der Partie. Erst verschlägt Rune eine Vorhand ins Netz, dann bringt ihn ein Netzroller aus dem Tritt, er kann erneut nur ins Netz returnieren. Sinner legt nach und hat drei Breakbälle. Die ersten beiden kann Rune noch abwehren, dann aber kratzt Sinner einen Return des Dänen noch von der Linie und legt einen Volley perfekt rüber. Jetzt kann er bei eigenem Aufschlag das Match gewinnen.

3. Satz, 6:2, 5:7, 4:4 – Hart erarbeitet, dieser Punkt. Rune kann Sinners erste Aufschläge nicht zurückbringen, seine offensive Returnposition hilft ihm da nicht. Dann aber macht sich sein Risiko bezahlt, Sinner kommt mit seinen frühen Returns nicht zurecht, landet mit seinen Schlägen im Aus. Rune macht weiter Druck, erzwingt die nächste Sinner-Rückhand ins Netz, ballt die Faust. Bei 40:40 verzieht Sinner dann die nächste beidhändige Rückhand, Rune hat das Break vor Augen. Der Italiener kann sich aber befreien, geht mit einem Ass in Führung und schafft letztlich den Ausgleich.

3. Satz, 6:2, 5:7, 3:4 – Da schreibe ich das, da schafft es Rune doch einmal.

3. Satz, 6:2, 5:7, 3:3 – Sinner gleicht problemlos zu Null aus. Der Italiener bringt seine Aufschlagspiele doch schneller durch als sein Gegner.

3. Satz, 6:2, 5:7, 2:3 – Jetzt schimpft Rune wieder. Er leistet sich einen Doppelfehler, reagiert wütend, schafft per Ass durch die Mitte doch noch den Ausgleich. Sinner kontert aber mit einer Rückhand genau auf die Linie, hat die Chance zum Break. Das wehrt Rune mit einem Vorhand-Volley aber noch ab, scheint unter Druck noch besseres Tennis zu spielen. Er legt ein Ass nach, dann bleibt Sinner mit einer Vorhand im Netz hängen, und Rune bringt sein Aufschlagspiel gerade so durch.

3. Satz, 6:2, 5:7, 2:2 – Das braucht Sinner jetzt. Erst ein Passierball an Rune vorbei, dann ein Vorhand-Winner. Mit einem Ass bei 40:15 schließt er den Punkt ab und bleibt im Match. Das Publikum feiert ihn.

3. Satz, 6:2, 5:7, 1:2 – Rune legt schnell auf 30:0 vor, Sinner kommt zurück, einen tollen Ballwechsel am Netz schließt er mit einem Lob ab, den Rune per Tweener nicht mehr zurückbringen kann. Mehrfach geht es über Gleichstand. Dann gibt es Aufregung, weil Rune nach einem Schlag eine Challenge nehmen will, Schiedsrichterin Aurélie Tourte diese aber nicht mehr zulässt, weil sie zu spät nach dem Schlag kam. Das Publikum buht, weil Rune sich beschwert. Zurück im Spiel geht es immer wieder über Gleichstand, bis sich Rune doch noch durchsetzt.

3. Satz, 6:2, 5:7, 1:1 – Bei Sinner ist jetzt viel Ungenauigkeit im Spiel. Ein toller Vorhand-Cross zum 40:15, aber dann lässt er Rune wieder in den Ballwechsel. Sinner landet im Netz, und es geht über Gleichstand. Mit einem Ass sichert sich der Italiener dann letztlich aber doch den Punkt.

3. Satz, 6:2, 5:7, 0:1 – Rune macht direkt weiter, wo er aufgehört hat, und holt sich problemlos sein erstes Aufschlagspiel.

2. Satz, 6:2, 5:7 – Nein. Holger Rune holt sich mit einem Break den zweiten Satz. Schnell stellt er auf 40:0, denn Sinner wirkt nun doch wirklich angeschlagen. Aber mit gleich zwei Vorhand-Winnern verkürzt er doch noch mal, stemmt sich gegen den Satzverlust. Aber Rune zieht das durch, versucht es mit einem Lob – den Sinner nicht mehr erreicht. Rune hat diesen Satz nicht unverdient gewonnen, auch, weil er Sinners Tempo ausbremsen konnte und einfach besser in die Ballwechsel kam. Dazu machte es dann auch noch die Rückenblessur schwerer für den Südtiroler. 12 unerzwungene Fehler leistete er sich in Satz Nummer zwei – nach nur dreien im ersten Durchgang.

2. Satz, 6:2, 5:6 – Oder war das nur ein Zwischenhoch von Sinner? Er fasst sich weiter immer wieder an den Rücken, bewegt sich aber noch gut. Mit einem Stop holt er Rune nach vorn, der legt den Volley knapp ins Aus. Es geht über Gleichstand, Sinner steht kurz vor dem Break. Und dann kommt er beim nächsten Aufschlag nach vorn, spielt einen Volley aus dem Handgelenk – unerreichbar für den Italiener. Erzwingt Sinner aber doch noch den Tie-Break?

2. Satz, 6:2, 5:5 – Angeschlagen? Von wegen: Sinner spielt wieder groß auf, punktet erst am Netz, dann schickt er Rune mit einem Vorhand-Cross in die Ecke, geht nach und verwertet den Return mit einem Rückhand-Volley. Zu Null gleicht er aus.

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2. Satz, 6:2, 4:5 – Jetzt fasst sich Sinner vermehrt an den Rücken, ist er auch angeschlagen? Das wäre auch eine Erklärung, warum Rune sein Aufschlagspiel so locker durchbringen kann. Nun serviert Sinner gegen den Satzverlust.

2. Satz, 6:2, 4:4 – Sinner und Rune stoppen kurz, im Publikum gibt es offenbar einen medizinischen Notfall. Die Rettungskräfte transportieren die Person unter mitfühlendem Applaus aus der Halle. Das Spiel geht weiter. Und Sinner punktet. Rune versucht alles, aber seinen Lob bringt der Italiener mit einem Überkopf-Volley zurück, ballt die Faust. Mit einem Ass beendet er den Punkt zu Null.

2. Satz, 6:2, 3:4 – Jetzt hat auch Sinner mal Pech. Einen tollen Ballwechsel will er mit einer Vorhand abschließen, der Ball springt von der Netzkante aber zurück in seine Hälfte. Aber er lässt sich davon nicht beirren – und auch Rune leistet sich eben weiter Ungenauigkeiten, hält seinen Gegner im Aufschlagspiel. Ein Sinner-Return ist dann noch auf der Linie, es geht über Gleichstand. Mit dem nächsten Ass holt sich Rune aber seinen Service.

2. Satz, 6:2, 3:3 – Nach längerer Zeit mal wieder ein ganz glattes Aufschlagspiel. Sinner hat Rune ein Ass nach dem nächsten um die Ohren. Den scharfen Service nach Außen kann der Däne einfach nicht zurückbringen.

2. Satz, 6:2, 2:3 – Rune-Coach Boris Becker steht schon fast die gesamte Spieldauer über, spricht ihm immer wieder Mut zu, will unterstützen. Doch Rune leister sich einfach zu viele Ungenauigkeiten. Erst landet er mit einer Rückhand im Netz, dann geht der nächste Schlag daneben, und Sinner hat Breakball. Den kann Rune mit einem Aufschlag-Winner noch abwehren und bringt sein Service-Game knapp durch. In der Pause vor dem Seitenwechsel lässt sich Rune in einem Medical Timeout am rechten Knie behandeln. Ist er angeschlagen?

2. Satz, 6:2, 2:2 – Es wird mehr und mehr zu einem richtigen Match. Rune lässt immer mehr aufblitzen, was er kann: Direkt Sinners ersten Aufschlag kontert er mit einem tollen Longline-Return. Dann legt Sinner die nächste Vorhand ins Aus – meldet sich aber mit einem Ass zum 30:30 zurück. Runde bleibt jedoch dran, gewinnt eine lange Rally mit dem nächsten starken Vorhand-Longline und hat Breakball. Den wehrt Sinner aber ab, es geht über Gleichstand. Er öffnet das Spielfeld mit einer Vorhand, kommt ans Netz und punktet mit einem Volley. Dann provoziert er erneut, dass Rune mit einer Rückhand im Netz landet, und gleicht wieder aus.

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2. Satz, 6:2, 1:2 – Endlich mal gelingt Rune ein schöner Spielzug: Er lockt Sinner mit einem Stopp nach vorn und schließt dann selbst mit einem Cross ab. Beim nächsten Ballwechsel kommt er selbst nach vorn und stellt mit einem Volley am Netz auf 30:15. Sinner gibt sich aber noch nicht geschlagen. Ein herrlicher Return mit der beidhändigen Rückhand überrascht Rune. Mit dem nächsten starken Return stellt er auf Gleichstand, verlegt dann aber einen Vorhand-Volley am Netz. Rune bringt sein Aufschlagspiel dann doch durch.

2. Satz, 6:2, 1:1 – Da hat Rune die Chance zum Passierball – und kommt mit seinem Schlag aber nicht mal übers Netz. Sinner ist da einfach konzentrierter, legt ein Ass nach, macht weiter Druck. Auch die langen Rallys entscheidet er weiter für sich. Und Rune landet mit seiner Vorhand ein ums andere Mal im Netz.

2. Satz, 6:2, 0:1 – Rune ist weiter mit sich selbst im Zwiegespräch, ärgert sich. Eine 30:0-Führung bei eigenem Aufschlag setzt er mit einer weiteren Ungenauigkeit aufs Spiel, landet erneut im Aus. Dann aber legt er den nächsten Aufschlag nach, den Sinner nicht ins Feld returnieren kann. Er geht im zweiten Satz in Führung.

1. Satz, 6:2 – In nur 32 Minuten holt sich Jannik Sinner den ersten Satz. Und das hochverdient, er war in allen Belangen überlegen, spielte druckvoll, bestimmt, aggressiv. Der Publikumsliebling zermürbt sein Gegenüber, bringt alles zurück, was Rune ihm anbietet. Der Däne selbst landet mit einer Rückhand im Netz, dann legt Sinner mit einem zweiten Aufschlag (!) ein Ass nach und hat bei 40:15 zwei Satzbälle. Den zweiten nutzt er, Rune kann eine Vorhand nicht zurückbringen. Eine kleine Statistik noch dazu: Rune hat sich bereits zwölf unerzwungene Fehler geleistet – Sinner dagegen nur drei.

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1. Satz, 5:2 – Rune kommt jetzt aber immerhin etwas besser in die Ballwechsel, hält mehr dagegen als noch zuvor. Er wird offensiver und provoziert auch mal einen Fehler bei Sinner. Dessen Vorhand ist zu lang, und Rune verkürzt auf 2:5. Und jetzt hat Sinner aber die Chance, den Satz selbst zuzumachen.

1. Satz, 5:1 – Nächstes Ass von Sinner. Der Südtiroler hat heute offenbar keine Lust auf ein langes Match. Er holt sich sein Aufschlagspiel, nun serviert Rune gegen den Satzverlust.

1. Satz, 4:1 – Auch hier wieder: Rune ist noch gar nicht drin. Belegt: Mit zwei Assen geht er in den Punkt, spricht sich selbst Mut zu. Dann aber leistet er sich einen Doppelfehler. Immerhin: Mit einem Vorhand-Winner verkürzt er am Ende doch noch.

1. Satz, 4:0 – Rune ist klar aus dem Tritt, schaut und spricht viel Richtung seiner Box. Er findet aktuell kein Mittel gegen Sinner, der weitgehend problemlos auf 4:0 stellt.

1. Satz, 3:0 – Das geht hier richtig schnell. Ein starker Passierball zum 40:30, und Sinner hat die Chance zum nächsten Break. Rune aber stellt mit einem Ass auf Gleichstand. Erneut aber ist der Däne am Netz zu hastig, kommt mit einer Vorhand nicht rüber. Dann hat er Pech, dass ein Vorhand-Cross hauchdünn im Aus ist. Sinner zieht davon.

1. Satz, 2:0 – Zu Null holt sich Sinner sein Aufschlagspiel unter dem Jubel der Zuschauer.

1. Satz, 1:0 – Sinner holt sich direkt das Break. Der Lokalmatador provoziert Fehler bei Rune, setzt ihn unter Druck. Eine Vorhand am Netz nach starkem Sinner-Return segelt ins Aus, dann aber gleicht der Däne per Ass zum 30:30 aus. Aber Sinner bestimmt diese ersten Ballwechsel, hat nach einem Vorhand-Winner die erste Break-Chance – und nutzt sie mit dem nächsten Vorhand-Winner.

Vor dem Match – Beide Spieler wärmen sich jetzt noch auf. Gleich geht es los.

Vor dem Match – Schiedsrichterin Aurélie Tourte bittet die beiden Kontrahenten zum Münzwurf. Sinner gewinnt und entscheidet sich, zuerst zu returnieren.

Vor dem Match – Jetzt kommt Rune. Die Sympathien des Publikums sind klar verteilt.

Vor dem Match – Sinner betritt die Pala Alpitour zuerst, zu stürmischem Applaus der Zuschauer.

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Vor dem Match – Sinner ist derweil in einem Formhoch. Den Erfolg gegen Djoković am Dienstag hat er als einen der größten seiner bisherigen Tennis-Karriere bezeichnet. "Dieser Sieg gehört definitiv zu meinen Top-Siegen."

Sinner wurde nach dem hochklassigen Duell über 3:09 Stunden von den italienischen Fans lautstark gefeiert. "Es gibt keinen schöneren Ort, um die Nummer eins der Welt zu schlagen", sagte der Publikumsliebling, für den es im vierten Vergleich der erste Sieg gegen Djokovic war. "Danke an das Publikum, wir haben das Ding gemeinsam gewonnen."

Vor dem Match – Seit gut drei Wochen trainiert Boris Becker den Dänen Rune. "Ich sehe ihn als Rohdiamant, der geschliffen werden muss», sagte Becker im Eurosport-Podcast "Das Gelbe vom Ball" über Rune, der aktuell als einer der spannendsten Profis auf der Tour gilt. Rune, der in Turin bislang groß aufspielende Italiener Jannik Sinner und Wimbledonchampion Carlos Alcaraz aus Spanien – das sind die drei Spieler, denen die Zukunft im Herren-Tennis gehören kann.

Rune bringt trotz seiner erst 20 Jahre spielerisch praktisch alles mit, um ein ganz Großer zu werden und Grand-Slam-Turniere zu gewinnen. Nur seine Emotionen hat der Däne oftmals auf dem Platz nicht im Griff. Bei den French Open in Paris schickte er im vergangenen Jahr schon einmal seine Mutter Aneke von der Tribüne. Immer wieder legt er sich auch mit seinen Gegnern oder Zuschauern an.

"Es ist großartig, Boris in meiner Box zu haben", sagte Rune in Turin, wo es für ihn an diesem Donnerstag gegen Sinner um den Einzug ins Halbfinale geht. "Er war oft selbst in solchen Situationen auf dem Platz und kann mir viele wertvolle Tipps geben", sagte Rune über Becker, der bei den Trainingseinheiten zum Teil selbst noch die Bälle ins Spiel bringt.

Verwendete Quellen
  • Eigene Beobachtungen
  • Mit Material der Nachrichtenagentur SID
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