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Olympia 2021 | Überraschung beim Schwimmen – 17-Jährige gewinnt Gold!


Das war die Olympianacht  

Überraschung beim Schwimmen – 17-Jährige gewinnt Gold

27.07.2021, 08:43 Uhr | t-online, sid, dpa, BZU

Olympia 2021 | Überraschung beim Schwimmen – 17-Jährige gewinnt Gold!. Lydia Jacoby: Die US-Amerikanerin überragte im Brustschwimmen. (Quelle: imago images/Bildbyran)

Lydia Jacoby: Die US-Amerikanerin überragte im Brustschwimmen. (Quelle: Bildbyran/imago images)

Beim Triathlon der Damen sah es lange nach einer deutschen Medaille aus, doch die Hoffnung verpuffte kurz vor Schluss. Auch im Schwimmen gab es kein Edelmetall, zu einer Überraschung kam es trotzdem.

Bei Olympia spielten die deutschen Athleten in den ersten Entscheidungen des vierten Finaltages noch keine Rolle. Dafür aber eine 17-Jährige aus den USA. Und beim Triathlon gab es eine historische Goldmedaille.

t-online mit dem Überblick über die Ereignisse der Nacht

Triathlon: Laura Lindemann in Aktion. (Quelle: Reuters/Hannah Mckay)Triathlon: Laura Lindemann in Aktion. (Quelle: Hannah Mckay/Reuters)

Triathlon (Frauen): Laura Lindemann hat bei den Olympischen Spielen in Tokio trotz einer starken Vorstellung eine Medaille verpasst. Die 25-Jährige aus Potsdam kam am Dienstagmorgen beim Sieg von Flora Duffy, die das erste Gold der Geschichte für Bermuda holte, auf den achten Platz. Zur ersten Medaille einer deutschen Triathletin bei Sommerspielen fehlten Lindemann, die nach dem Radfahren noch Zweite war, 1:21 Minute.

Schwimmen: Die erst 17 Jahre alte Brustschwimmerin Lydia Jacoby hat überraschend Gold über 100 Meter gewonnen. Die US-Amerikanerin setzte sich am Dienstag in Tokio vor der Südafrikanerin Tatjana Schoenmaker sowie ihrer Landsfrau und Top-Favoritin Lilly King durch. Jacoby schlug bei ihren ersten Olympischen Spielen nach 1:04,95 Minuten an. Beim Blick auf die Anzeigetafel riss sie ungläubig Mund und Augen weit auf und winkte anschließend glücklich den anderen Athleten und Betreuern auf der Tribüne zu. Jacoby ist die erste Schwimm-Olympiasiegerin aus Alaska.

Den ersten Titel des Tages hatte sich zuvor der Brite Tom Dean über 200 Meter Freistil gesichert. Der 21-Jährige setzte sich über eine der beiden Langbahn-Weltrekordstrecken von Paul Biedermann ganz knapp vor seinem Landsmann Duncan Scott durch. Über 100 Meter Rücken siegte die Australierin Kaylee McKeown in olympischer Rekordzeit von 57,47 Sekunden. Bei den Männern gewann der Russe Jewgeni Rylow vor Kliment Kolesnikow, der ebenfalls aus Russland kommt.

Die beiden deutschen Starterinnen der ersten Dienstag-Session Isabel Gose und Annika Bruhn schieden im Halbfinale über 200 Meter Freistil aus.

Taekwondo (Herren): Alexander Bachmann hat seinen Auftaktkampf bei den Olympischen Spielen in Tokio verloren und muss seinen Goldtraum früh beenden. Der Stuttgarter unterlag im Achtelfinale der Gewichtsklasse über 80 Kilogramm dem Kasachen Ruslan Zhaparov am Dienstag mit 7:11. Der 27-Jährige muss nun hoffen, dass sein Gegner das Finale erreicht. Dann dürfte er in der Hoffnungsrunde noch mal antreten und hätte noch die Chance auf Bronze.

Bachmann ist der einzige Starter der Deutschen Taekwondo Union bei den Spielen in Japan und hatte sich bei seiner Olympiapremiere Gold als Ziel gesetzt. Die Vorbereitung auf den Saisonhöhepunkt verlief aber nicht reibungslos. Vergangenen Herbst ließ sich der Weltmeister von 2017 an der schon länger schmerzenden Hüfte operieren, im Frühjahr infizierte er sich mit dem Coronavirus.

Schießen (Mixed): Carina Wimmer und Sportschütze Christian Reitz haben bei den Olympischen Spielen in Tokio eine Medaille deutlich verfehlt. Im Mixed-Wettbewerb mit der Luftpistole belegte das Duo des Deutschen Schützenbundes (DSB) mit 571 Ringen am Dienstag den zwölften Platz und verpasste den Einzug in die nächste Runde. Sportsoldatin Wimmer steuerte 281 Ringe bei, Reitz kam auf 290 Ringe.

Badminton (Herren): Kai Schäfer ist als letzter deutscher Badmintonspieler bei den Sommerspielen in Tokio ausgeschieden. Der 28-Jährige aus Dortelweil verlor bei seiner Olympiapremiere auch sein zweites Gruppenspiel gegen den Briten Toby Penty in zwei Sätzen (18:21, 11:21). Schon zum Auftakt gegen Kantaphon Wangcharoen (Thailand) war Schäfer chancenlos.

Damit haben alle Spieler und Spielerinnen des Deutschen Badminton-Verbandes die K.o.-Runden verpasst. Der DBV wartet auch 29 Jahre nach der offiziellen Aufnahme ins olympische Programm bei den Spielen in Barcelona auf seine erste Medaille. In Tokio waren auch Yvonne Li (Lüdinghausen) sowie Mark Lamsfuß (Wipperfeld) im Mixed mit Isabel Herttrich und im Doppel mit Marvin Seidel (beide Bischmisheim) am Start.

Boxen (Herren): Schwergewichtsboxer Ammar Riad Abduljabbar aus Hamburg hat bei den Olympischen Spielen in Tokio das Viertelfinale erreicht. In der Gewichtsklasse bis 91 Kilogramm bezwang der 25-Jährige am Dienstag den Peruaner Jose Maria Lúcar Jaimes einstimmig nach Punkten.

"Der Gegner war nicht einfach, der wollte immer nach vorne. Das war ein Kämpfer, ein Krieger. Genau wie ich. Er hat mir das Leben nicht leicht gemacht", sagte Abduljabbar, der alle drei Runden einstimmig für sich entschied. "Mein Ziel ist, die Nummer eins zu werden. Die Goldmedaille zu holen. Ich bin nicht hier, um nur dabei zu sein. Ich bin hier, um zu kämpfen und alles rauszuholen."

Hockey (Herren): Deutschland hat gegen Großbritannien eine herausragende Vorstellung gezeigt. Nach einem bitteren 0:1-Rückstand drehte das Team von Bundestrainer Kais al Saadi die Partie und gewann am Ende mit 5:1.

Dabei hatten die DHB-Herren weitaus mehr Spielanteile und die besseren Chancen. Nur selten konnten die Briten Nadelstiche setzen und sich aus der deutschen Schlinge befreien. Es war der zweite Sieg im dritten Spiel.

Die weiteren Gegner sind am Donnerstag Südafrika und am Freitag die Niederlande. Vier Teams aus der Sechsergruppe ziehen in die K.o.-Runde ein.

Verwendete Quellen:
  • Mit Material der Nachrichtenagenturen dpa und sid

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