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Olympia 2021 | Fußball: Trotz Traumtor – Deutschland fliegt aus dem Turnier


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Trotz Traumtor: Deutschland verpasst Sieg und scheidet aus

Von t-online, sid, BZU

Aktualisiert am 28.07.2021Lesedauer: 2 Min.
Benjamin Henrichs (r.) im Duell mit Max Gradel: Das olympische Fußballturnier ist für Deutschland beendet.
Benjamin Henrichs (r.) im Duell mit Max Gradel: Das olympische Fußballturnier ist für Deutschland beendet. (Quelle: Amr Abdallah Dalsh/Reuters-bilder)
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Ein Sieg musste her im letzten deutschen Gruppenspiel, um das Viertelfinale zu erreichen. Chancen für viele Tore hatte die DFB-Auswahl genug. Doch die Partie entwickelte sich in eine andere Richtung.

Die deutsche Olympia-Auswahl ist im Fußball bereits in der Vorrunde ausgeschieden. Das Team von Trainer Stefan Kuntz holte gegen die Elfenbeinküste lediglich ein 1:1, was nicht für ein Viertelfinalticket reicht. Mit vier Punkten aus drei Spielen ist Deutschland nämlich nur Gruppendritter hinter Brasilien (sieben Punkte) und der Elfenbeinküste (fünf).


Die erfolgreichsten Sommer-Olympioniken

Auf Platz zehn der erfolgreichsten Sommer-Olympioniken liegt Raymond "Ray" Ewry (achtmal Gold bei den Spielen 1900, '04 und '08). Der US-Amerikaner war der überragende Sprung-Athlet seiner Zeit. Die Disziplinen des "Human Frog" (menschlicher Frosch) waren Standhochsprung, Standweitsprung und Standdreisprung. Ewry gewann alle Wettkämpfe, zu denen er angetreten war und sein Weltrekord im Standweitsprung von 1904 hatte bestand, bis der Wettbewerb 1938 eingestellt wurde.
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Dabei hatte die deutsche Auswahl genug Chancen für ausreichend Tore, ließ aber zu viele liegen. Nach einem Eigentor von Benjamin Henrichs in der 67. Minute geriet die DFB-Elf in Rückstand. Kurze Zeit später glich Eduard Löwen vom VfL Bochum per Freistoß aus (73.), doch einen weiteren Treffer erzielte Deutschland nicht. Das Parallelspiel gewann Brasilien gegen Saudi-Arabien mit 3:1.

So lief das Spiel

Kuntz standen nach der Roten Karte gegen Amos Pieper erneut nur 14 Feldspieler zur Verfügung. Seine unter Siegzwang stehende Mannschaft ließ sich von den fehlenden Wechselmöglichkeiten aber nicht verunsichern und suchte von der ersten Minute an den direkten Weg zum Tor. Auch das Kombinationsspiel des bunt zusammengewürfelten Teams klappte vor 1.000 Zuschauern in Miyagi endlich besser als noch in den ersten Partien.

Einziges Manko war die Chancenverwertung. Ragnar Ache von Eintracht Frankfurt verpasste an seinem 23. Geburtstag bei einem Kopfball (8.) ebenso die Führung wie der in die Startelf gerückte Augsburger Marco Richter (11.). Kurz darauf scheiterte auch Union-Profi Max Kruse (12.) aus der Distanz. Die beste Viertelstunde des Turniers wurde nicht belohnt, Kuntz klatschte an der Seitenlinie dennoch zufrieden Beifall.

Maxi Arnold (l.) im Duell mit Max Gradel von der Elfenbeinküste.
Maxi Arnold (l.) im Duell mit Max Gradel von der Elfenbeinküste. (Quelle: Amr Abdallah Dalsh/Reuters-bilder)

An der Überlegenheit änderte sich auch in der Folge nichts: Weil die Ivorer mit ihren Stars Franck Kessié (AC Mailand) und Eric Bailly (Manchester United) offensichtlich auf ein zum Weiterkommen ausreichendes Remis spekulierten, hatte das Team D die Partie weitgehend im Griff. Auffälligster Akteur blieb Ache, der sein drittes Turniertor aber bei einem weiteren Kopfball an die Latte erneut verpasste (26.).

Bis zur Pause kam die Elfenbeinküste dann etwas besser in die Partie, doch auch die deutsche Abwehr zeigte sich verbessert. Glück hatte das Kuntz-Team, als der bereits verwarnte Kapitän Maximilian Arnold nach einem Foul auf dem Platz bleiben durfte. Arnold hatte schon im ersten Spiel gegen Brasilien Gelb-Rot gesehen.

Kuntz wechselte Arnold zur zweiten Halbzeit dann aus, Kruse übernahm die Kapitänsbinde. Erneut drängte die deutsche Mannschaft auf das erlösende Tor und ging dabei auch immer höheres Risiko ein. Weil die zündende Idee aber ausblieb, wurde die Verzweiflung mit jeder Minute größer.

Zudem ließ der deutsche Druck mit zunehmender Spieldauer nach, die Kräfte schwanden. Ein Kopfball von Christian Kouamé (65.) landete noch in den Armen von Torhüter Florian Müller, doch wenig später beförderte Henrichs den Ball nach einem Durcheinander in der Abwehr unglücklich über die eigene Linie. Kurz danach sorgte Löwen mit einem schönen Freistoß für eine spannende Schlussphase.

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Verwendete Quellen
  • Eigene Beobachtungen
  • Nachrichtenagentur SID
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