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Olympia 2021: Deutsche Medaillenflut und irrer Weltrekord


Olympia-Nacht  

Deutsche Medaillenflut und irrer Weltrekord

03.08.2021, 08:10 Uhr | dpa, t-online

Olympia 2021: Deutsche Medaillenflut und irrer Weltrekord. Lief Weltrekord im 400-Meter-Hürden-Lauf: Der Norweger Karsten Warholm. (Quelle: imago images/AFLOSPORT)

Lief Weltrekord im 400-Meter-Hürden-Lauf: Der Norweger Karsten Warholm. (Quelle: AFLOSPORT/imago images)

Die Olympia-Nacht steht im Fokus der Goldmedaille von Malaika Mihambo. Doch auch in anderen Disziplinen waren deutsche Athleten erfolgreich und haben Medaillen gewonnen. Der Überblick über die Nacht.

Elfter Entscheidungstag der Olympischen Spiele, siebte Goldmedaille für Deutschland: Malaika Mihambo sprang am Dienstag im letzten Versuch exakt sieben Meter, was zum Olympiasieg reichte. Silber holte das deutsche Team im Segeln der Frauen, Bronze gab es für den Canadier-Zweier sowie für das Segel-Duo der Männer, Enttäuschungen dagegen im Teamsport.

Leichtathletik: Der Weltmeisterin Malaika Mihambo ist im Weitsprung-Krimi von Tokio eine goldene Punktlandung gelungen. Im Olympia-Finale triumphierte die 27-Jährige von der LG Kurpfalz im letzten Versuch mit 7,00 Metern. Silber sicherte sich die bis zum fünften Durchgang führende viermalige Weltmeisterin und London-Olympiasiegerin Brittney Reese aus den USA mit 6,97 Metern vor der Weltjahresbesten Ese Brume aus Nigeria.



Leichtathletik II: Der Norweger Karsten Warholm ist in einer Fabelweltrekordzeit zum Olympiasieg über die 400 Meter Hürden gestürmt. Der zweifache Weltmeister rannte in 45,94 Sekunden zum Triumph vor dem US-Amerikaner Rai Benjamin (46,17). Bronze sicherte sich Alison dos Santos (46,72) aus Brasilien. Warholm hatte beim Diamond-League-Meeting in Oslo am 1. Juli schon den Uralt-Weltrekord gebrochen. Bei seinem Heimspiel im Bislett-Stadion hatte er in 46,70 Sekunden gewonnen. Der Welt- und Europameister war damit acht Hundertstelsekunden unter der fast 29 Jahre alten Zeit des Amerikaners Kevin Young bei Olympia 1992 in Barcelona geblieben.

Basketball: Die deutschen Basketballer sind im Viertelfinale ausgeschieden. Die Mannschaft von Bundestrainer Henrik Rödl musste sich Europameister Slowenien um NBA-Superstar Luka Doncic mit 70:94 (37:44) geschlagen geben und verpasste in Saitama den erstmaligen Einzug in ein Halbfinale bei Olympischen Spielen.

Segeln: Tina Lutz und Susann Beucke haben bei den Segel-Regatten vor Enoshima Silber gewonnen. Mit Platz fünf im abschließenden Medaillenrennen der 49er FX verbesserte sich das Duo aus Holzhausen und Strande noch vom dritten auf den zweiten Rang der Gesamtwertung. Olympiasiegerinnen wurden wie 2016 in Rio die Brasilianerinnen Martine Grael/Kahena Kunze. Bronze ging an die Niederländerinnen Annemiek Brekkering/Annette Dütz.

Kanu I: Sebastian Brendel und Olympia-Debütant Tim Hecker haben im Canadier-Zweier mit Bronze die erste Medaille für die deutschen Kanuten gewonnen. Zum erhofften Gold reichte es für das Duo aus Potsdam und Berlin über die 1000-Meter-Distanz nicht. Auf dem Sea Forest Waterway musste sich der als Mitfavorit ins Rennen gegangene 33 Jahre alte Brendel mit seinem neuen Partner Hecker (23) den Kubanern Sergey Torres Madrigal/Fernando Dayan Jorge Enriquez und den chinesischen Weltmeistern Liu Hao und Zhen Pengfei geschlagen geben.

Beachvolleyball: Olympiasiegerin Laura Ludwig und ihre Partnerin Margareta Kozuch haben den Einzug ins Halbfinale verpasst. Im Viertelfinale unterlag das Duo aus Hamburg den Weltranglistenfünften Alix Klineman/April Ross aus den USA 0:2 (19:21, 19:21). Von den ursprünglich drei deutschen Duos in Japan ist damit nur noch das Team aus Julius Thole und Clemens Wickler im Wettbewerb.

Tischtennis: Die deutschen Frauen haben im Mannschafts-Wettbewerb das Halbfinale erreicht. Die an drei gesetzten Petrissa Solja, Shan Xiaona und Han Ying behaupteten sich im Viertelfinale in Tokio knapp mit 3:2 gegen Südkorea. Den entscheidenden Punkt im letzten Einzel sicherte Shan Xiaona mit einem 3:0 (11:8, 11:6, 11:9) gegen Choi Hyojoo. Mit dem ersten Matchball machte sie das Weiterkommen perfekt.

Wasserspringen: Der Dresdner Wasserspringer Martin Wolfram hat das Finale im Kunstspringen vom Drei-Meter-Brett erreicht. Der 29-Jährige erhielt für seine sechs Sprünge im Halbfinale 423,00 Punkte und belegte damit den neunten Platz. Das Finale der besten zwölf Springer findet noch am selben Tag um 15 Uhr Ortszeit (8 Uhr/MESZ) statt. Bester des Halbfinals war der Chinese Xie Siyi, der 543,45 Zähler erreichte. Rekordeuropameister Patrick Hausding war überraschend am Montag bereits im Vorkampf ausgeschieden.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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