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DOSB-Chef zu Corona-Auflagen in China: "Absolut notwendig"

Von dpa
Aktualisiert am 30.01.2022Lesedauer: 2 Min.
Thomas Weikert ist der Pr├Ąsident des Deutschen Olympischen Sportbundes.
Thomas Weikert ist der Pr├Ąsident des Deutschen Olympischen Sportbundes. (Quelle: Michael Reichel/PA/DOSB/dpa./dpa)
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Berlin (dpa) - DOSB-Pr├Ąsident Thomas Weikert hat Verst├Ąndnis f├╝r die strengen Corona-Vorschriften durch Gastgeber China bei den Olympischen Winterspielen in Peking.

"Diese strengen Ma├čnahmen sind ja gut, damit jeder gesund bleibt. Das halte ich f├╝r absolut notwendig", sagte der Chef des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) der "Augsburger Allgemeinen". "Wir wissen jetzt, weil es bei der Anreise einen positiven Fall im Betreuerstab gab, dass die Tests vern├╝nftig ablaufen." Zuletzt hatten Sportler und Trainer Bedenken wegen der Vorgaben in China ge├Ąu├čert.

Weikert versicherte, dass sich die kritisierten Zust├Ąnde in den chinesischen Unterk├╝nften - vor allem in den Quarant├Ąne-Hotels - verbessert h├Ątten. "Wir wissen auch, dass das Quarant├Ąne-Hotel nun gut ist", sagte er. "Wir hatten die Zust├Ąnde bei den Testwettk├Ąmpfen angesprochen und hatten dann eine Videokonferenz mit dem chinesischen Sportminister, in der er sinngem├Ą├č und erstaunlicherweise gesagt hat, dass das nicht gut gewesen sei und nicht mehr vorkommen werde." Die Winterspiele in Peking beginnen am kommenden Freitag und enden am 20. Februar.

Der 60-J├Ąhrige betonte nochmals, dass sich "unsere Sportlerinnen und Sportler" politisch ├Ąu├čern k├Ânnten trotz der in China stark eingeschr├Ąnkten Meinungsfreiheit. "Sie k├Ânnen es aber auch lassen und sich auf den Sport konzentrieren", meinte Weikert. "Beides werden wir respektieren. So oder so - wir werden uns vor die Athleten stellen und sie sch├╝tzen."

Weikert war im Dezember zum Nachfolger von Alfons H├Ârmann an die DOSB-Spitze gew├Ąhlt worden. Der 61-j├Ąhrige H├Ârmann hatte nach Vorw├╝rfen gegen ihn wegen seines F├╝hrungsstils auf eine Kandidatur verzichtet. Er hatte sich allerdings stets als Opfer einer Kampagne gesehen. Weikert hat diese Darstellung immer wieder zur├╝ckgewiesen. "Ich konnte das seinerzeit nicht nachvollziehen und kann es auch heute nicht. Ich bef├╝rchte f├╝r Herrn H├Ârmann: Es werden keine Belege daf├╝r da sein, weil es nichts zu belegen gibt."

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