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Angst vor Protesten: Froome-Team präsentiert neuen Hauptsponsor


Angst vor Protesten  

Froome-Team präsentiert neuen Hauptsponsor

02.05.2019, 10:50 Uhr | dpa

Angst vor Protesten: Froome-Team präsentiert neuen Hauptsponsor. Chris Froome (r) im neuen Ineos-Trikot.

Chris Froome (r) im neuen Ineos-Trikot. Foto: Martin Rickett/PA Wire. (Quelle: dpa)

Leeds (dpa) - Unter strengster Geheimhaltung ist der neue Hauptsponsor Ineos beim britischen Top-Radrennstall um den viermaligen Tour-de-France-Sieger Chris Froome präsentiert worden.

Das Chemie-Unternehmen trat am 1. Mai die Nachfolge des Medien-Unternehmens Sky an, ist aber gerade bei Umweltschützern sehr umstritten. So gab es nur eine Teamvorstellung mit wenigen geladenen Gästen in Linton. Der Ort der Präsentation wurde erst kurzfristig bekanntgegeben.

Hinter Ineos steckt der Milliardär Jim Ratcliffe, der den Rennstall um Froome und den aktuellen Toursieger Geraint Thomas mit jährlich 36 Millionen Euro unterstützen soll. Umstritten ist das Unternehmen vor allem wegen der angewendeten Fracking-Methode. "Ineos hat allein in Yorkshire für Gebiete von insgesamt 2000 Quadratkilometern Lizenzen für Fracking", sagte Simon Bowens von der Nichtregierungsorganisation Friends of the Earth der Deutschen Presse-Agentur.

Seit Jahren machen Umweltschützer gegen Ineos mobil. Ratcliffe wies die Vorwürfe zurück. "Ich würde Fracking nicht betreiben, wenn es gefährlich wäre. Alles was man macht, ist Wasser in die Tiefe zu pumpen", sagte der Unternehmer auf der Pressekonferenz.

Die neuen Trikots mit Rot- und Brauntönen, die in Schwarz überlaufen, werden ab 2. Mai bei der Tour de Yorkshire zu sehen sein. "Das wird der Beginn eines aufregenden neuen Kapitels für uns sein", sagte Teamchef David Brailsford. Umweltschützer haben für das Rennen dagegen Proteste angekündigt.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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