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Kritische Worte - Becker zu Zverev-Lendl-Kombi: "Für keinen befriedigend"

Kritische Worte  

Becker zu Zverev-Lendl-Kombi: "Für keinen befriedigend"

25.07.2019, 19:37 Uhr | dpa

Kritische Worte - Becker zu Zverev-Lendl-Kombi: "Für keinen befriedigend". Kritischer Blick: Boris Becker in Hamburg.

Kritischer Blick: Boris Becker in Hamburg. Foto: Daniel Bockwoldt. (Quelle: dpa)

Hamburg (dpa) - Boris Becker sieht die Zusammenarbeit zwischen Deutschlands Tennisstar Alexander Zverev und dessen Trainer Ivan Lendl kritisch.

"Man hat die Entscheidung getroffen, Ivan Lendl zu engagieren. Dann muss man das richtig machen, oder man soll aufhören", sagte der Chef im deutschen Herren-Tennis in Hamburg. "Diese Situation heute ist für keinen befriedigend."

Der 22-jährige Zverev hatte im Vorfeld der Sandplatz-Veranstaltung in seiner Heimatstadt seinen Coach ungewohnt offen kritisiert. Er hatte beklagt, dass der ehemalige Weltranglisten-Erste sich nicht auf seine Arbeit als sein Coach konzentriere ("Seine Hauptthemen sind Golf und sein kleiner Hund."). Das habe er dem 59-Jährigen nach dem Erstrunden-Aus in Wimbledon gesagt.

Lendl begleitet Zverev nur bei wenigen Turnieren im Jahr. In der Sandplatz-Saison habe er komplett gefehlt, sagte Becker. "Wenn man einen hochkarätigen Trainer hat wie Ivan Lendl, dann muss man ihn bei sich haben", meinte Becker. "Wenn das nicht der Fall ist, ist das nicht optimal. Das bringt dem Trainer nichts und das bringt dem Spieler nichts."

Lendl sei einer der besten Trainer der Welt, Zverev sei einer der besten Spieler der Welt, betonte Becker. Im November hatte Zverev mit Lendl die ATP-WM gewonnen. "Und dann ist irgendwas kaputt gegangen", sagte der dreimalige Wimbledon-Sieger ohne ins Detail zu gehen.

Zverev wird bei seinem ersten Turnierstart in Hamburg nach drei Jahren von seinem Vater Alexander Zverev senior betreut. Am Donnerstag zog er ins Viertelfinale ein. Eigene Ambitionen, Zverev zu trainieren, hat Becker nicht. "30 Wochen als Tenniscoach um die Welt zu reisen, kann ich mir nicht vorstellen." Er hatte jahrelang den Weltranglistenersten Novak Djokovic aus Serbien trainiert.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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