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Deutscher Tennisprofi beeindruckt Federer in Drittrunden-Match

Von sid
Aktualisiert am 06.06.2021Lesedauer: 1 Min.
Dominik Koepfer schlägt beim Spiel gegen Roger Federer eine Rückhand. Erst nach vier Sätzen stand der Gewinner fest.
Dominik Koepfer schlägt beim Spiel gegen Roger Federer eine Rückhand. Erst nach vier Sätzen stand der Gewinner fest. (Quelle: Christian Hartmann/Reuters-bilder)
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Roger Federer hatte sich wohl nicht auf ein so langes Match eingestellt. Sein deutscher Gegner Dominik Koepfer machte ihm das Leben schwer. Erst weit nach Mitternacht gab es einen Sieger.

Der deutsche Tennisprofi Dominik Koepfer hat ein echtes Karrierehighlight verpasst und ist bei den French Open an Grand-Slam-Rekordchampion Roger Federer gescheitert. Der 27-Jährige aus Furtwangen unterlag dem Schweizer "Maestro" in einem hart umkämpften Match mit 6:7 (5:7), 7:6 (7:3), 6:7 (4:7), 5:7 und ließ damit die Chance auf sein erstes Achtelfinale in Roland Garros aus.

Der Weltranglisten-59. konnte damit Alexander Zverev (Hamburg) und Jan-Lennard Struff (Warstein) nicht folgen, die zuvor ihre Drittrundenmatches gewonnen hatten. Auch Philipp Kohlschreiber (Augsburg) schied aus.

Zverev spielt Sonntagabend

Koepfer versteckte sich auf dem Court Philippe-Chatrier nicht, agierte lange mutig, ließ aber auch gute Gelegenheiten aus. Federer, der sein erstes Grand-Slam-Turnier nach langer Verletzungspause spielt, wirkte zeitweise fahrig, war dann in den entscheidenden Momenten aber da.

Zverev hatte bereits am Freitag vorgelegt, Struff zog am Samstag mit einem 6:4, 7:6 (7:3), 6:1-Erfolg gegen Toptalent Carlos Alcaraz (Spanien) nach. Er trifft nun auf den an Nummer zehn gesetzten Argentinier Diego Schwartzman, dem Kohlschreiber 4:6, 2:6, 1:6 unterlag.

Zverev ist bereits am Sonntagabend (21.00 Uhr/Eurosport und ServusTV) im Duell mit dem Japaner Kei Nishikori wieder gefordert. Den 31-Jährigen hat er in diesem Jahr schon in Rom und auf dem Weg zum Turniersieg beim Masters in Madrid geschlagen.

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