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Tennis-Sensation: Deutscher Nobody erreicht Achtelfinale

Von t-online, sid
Aktualisiert am 03.09.2021Lesedauer: 2 Min.
Spielt ein starkes Turnier: Peter Gojowczyk.
Spielt ein starkes Turnier: Peter Gojowczyk. (Quelle: Seth Wenig/dpa-bilder)
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Peter Gojowczyk steht erstmals im Achtelfinale eines Grand-Slam-Turniers. Der 32 Jahre alte Qualifikant aus München schaffte bei den US Open am Freitag einen Sieg gegen den Schweizer Henri Laaksonen.

Peter Gojowczyk brüllte all seine Freude heraus und schlug die Hände dann ungläubig vors Gesicht: Der 32 Jahre alte Münchner setzt den besten Lauf seiner Grand-Slam-Karriere mit wilder Entschlossenheit fort und steht erstmals unter den besten 16.


Das sind die Stadien der WM in Katar 2022

Education City Stadion (ar-Rayyan): 40.000 Plätze. Der FC Bayern hat an diese Arena gute Erinnerungen, denn hier gewannen die Münchner im Februar 2021 das Finale der Klub-WM. Dabei wurde das Stadion erst im Juni 2020 eröffnet.
Hier finden sechs Gruppenspiele, ein Achtel- und ein Viertelfinale statt.
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Der Qualifikant, der ohne Trainer und persönlichen Physio zu den US Open gereist war, zog am Freitag nach der nächsten Glanzleistung mit einem 3:6, 6:3, 6:1, 6:4-Erfolg gegen den Schweizer Henri Laaksonen ins Achtelfinale von New York ein.

Gojowczyk hat damit bereits ein Preisgeld von 265.000 US-Dollar (rund 220.000 Euro) sicher und trifft nun auf den French-Open-Finalisten Stefanos Tsitsipas aus Griechenland oder das spanische Top-Talent Carlos Alcaraz.

Auch Zverev will ins Achtelfinale

Mit Alexander Zverev und Oscar Otte besitzen am Samstag zwei weitere deutsche Männer die Chance auf den Achtelfinaleinzug. Zverev trifft auf den früheren Weltranglistenachten Jack Sock aus den USA. Otte, ebenfalls Qualifikant, bekommt es mit dem Italiener Andreas Seppi zu tun. Bei den Frauen ist einzig noch Angelique Kerber dabei. Die dreimalige Grand-Slam-Siegerin nimmt es am Freitagabend im Duell zweier früherer Turniersiegerinnen mit der US-Amerikanerin Sloane Stephens auf.

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Gojowczyk war als einer von fünf Qualifikanten in die dritte Runde eingezogen - so viele wie seit 1984 nicht mehr bei den US Open. Und ein Stück weit waren seine Erfolge auch Siege gegen die Wahrscheinlichkeit. Während Topstars mit großen Teams nach New York reisten, nahm Gojowczyk die Herausforderung als Ein-Mann-Team an. "Ich bin schon stolz, wie ich das alles manage", sagte der Athlet, der in Unterföhring bei München trainiert und aktuell keinen festen Coach hat.

Also bereitete er sich im Alleingang auf die Partie gegen Laaksonen vor, dem er auf Tour-Level noch nicht begegnet war. Bei Challenger-Turnieren verlor Gojowczyk zwei enge Duelle auf Hartplatz gegen den gebürtigen Finnen, doch die gesamte Matchsituation war mit einer Drittrundenpartie bei einem Grand Slam nicht zu vergleichen.

Bei strahlendem Sonnenschein auf dem Grandstand kam Gojowczyk gut in den ersten Satz, verlor dann aber ein wenig seinen Fokus, wirkte unzufrieden, schüttelte den Kopf. Doch die Reaktion passte, er spielte jetzt aggressiver und holte sich Anfang des zweiten Matchabschnitts sofort ein Break, das er nicht mehr her gab.

Und Gojowczyk blieb jetzt voll am Drücker, ließ Laaksonen nicht mehr ins Duell zurückkommen und jubelte über seinen großen Erfolg.

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