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Djokovics Mutter bricht denkwĂŒrdige Pressekonferenz ab

Von t-online, cc, MEM

Aktualisiert am 10.01.2022Lesedauer: 3 Min.
Mama, Papa und Bruder vereint auf der Pressekonferenz: Die Familie von Novak Djokovic stellte sich klar hinter den Tennisstar.
Mama, Papa und Bruder vereint auf der Pressekonferenz: Die Familie von Novak Djokovic stellte sich klar hinter den Tennisstar. (Quelle: Darko Vojinovic/dpa-bilder)
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WĂ€hrend Novak Djokovic nach Australien einreisen durfte, gab seine Familie in Belgrad eine kuriose Pressekonferenz. Der Djokovic-Clan ĂŒberraschte mit martialischer Rhetorik. Dazu passte das abrupte Ende des Auftritts.

Novak Djokovic darf in Australien bleiben – vorerst. Denn noch ist die Situation um den serbischen Tennisstar nach dem Hin und Her um sein Visum nicht endgĂŒltig geklĂ€rt. WĂ€hrend seine AnwĂ€lte mit den Behörden in Australien im Austausch sind, meldete sich auch seine Familie in der Heimat zu Wort.

Auf einer denkwĂŒrdigen Pressekonferenz seiner Eltern und seines Bruders sollten einige Fragen beantwortet werden. Eine sorgte jedoch fĂŒr einen Abbruch der Veranstaltung. Eine deutsche Journalistin meldete sich zu Wort und fragte, was es mit dem positiven Corona-Test vom 16. Dezember 2021 und auftauchenden Fotos des Tennisspielers ohne Maske am 17. und 18. Dezember des vergangenen Jahres auf sich hatte. Daraufhin beendete Mutter Dijana das MediengesprĂ€ch vorzeitig.

Pokale und ein religiöses Bildnis sind wĂ€hrend einer Pressekonferenz um die BĂŒste des serbischen Tennisspielers Novak Djokovic aufgestellt.
Pokale und ein religiöses Bildnis sind wĂ€hrend einer Pressekonferenz um die BĂŒste des serbischen Tennisspielers Novak Djokovic aufgestellt. (Quelle: Darko Vojinovic/dpa-bilder)

Doch nicht nur der abrupte Abbruch der Pressekonferenz kann mit Skepsis betrachtet werden, auch einige andere Aussagen der Djokovic-Familie sind fraglich.

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Australien habe Djokovic "Menschenrechte entziehen wollen"

Djokovics Vater Srdjan nutzte den Auftritt zunĂ€chst, um mehr als einmal deutlich zu machen, was fĂŒr ein guter Mensch sein Sohn sei. So habe er (Novak) schon mehrfach als WohltĂ€ter gewirkt, auch und gerade um von manchen verschĂ€rften Einreisebestimmungen angesichts der Corona-Pandemie betroffenen Tennisspielern die RĂŒckreise in ihre HeimatlĂ€nder zu ermöglichen. Novak selbst habe sich in Australien jedoch entschieden, "fĂŒr seine Freiheit zu kĂ€mpfen und fĂŒr sein Recht auf Selbstbestimmung", das ihm die australische Regierung habe streitig machen wollen.

Djokovics Familie schilderte die Situation des Tennisstars in dramatischen Worten. Es seien schwere Tage fĂŒr sie alle gewesen. Man habe mit dem Bruder und Sohn in Australien sehr gelitten.

Ein Mann drapiert die serbische Flagge um die Statue des Tennisspielers Djokovic vor der Pressekonferenz.
Ein Mann drapiert die serbische Flagge um die Statue des Tennisspielers Djokovic vor der Pressekonferenz. (Quelle: Darko Vojinovic/dpa-bilder)

So habe Australiens Regierung Novak Djokovic die "Menschenrechte entziehen wollen", wie es der Vater ausdrĂŒckte. Die Behörden hĂ€tten Novak zwingen wollen, ein Dokument zu unterschreiben, mit dem er seiner "Deportation in seine Heimat Serbien" zugestimmt hĂ€tte. Doch die aktuelle Nummer eins der Tennis-Weltrangliste habe sich mutig mit den MĂ€chtigen angelegt, die ihn seiner Rechte berauben wollten.

Die ErzĂ€hlung wirkte in ihrer ganzen Rhetorik wie ein MĂ€rtyrer-Mythos – Djokovic im Duell mit den bösen australischen Corona-Politikern. Novak, so sein Vater, sei nur ein kleiner Junge aus einem armen Land und er habe nun im einsamen Kampf gegen die "Tennis-Bourgeoisie die Oberhand behalten". Djokovics Onkel fĂŒgte hinzu: "Danke an alle, die geholfen haben, ihn zu befreien."

Tennisstar vs. Technokraten

Die Inszenierung schien klar zu sein: Hier der erfolgreiche Tennisstar, der unverschuldet in die MĂŒhlen staatlicher Repression gerĂ€t, dort die bösen Technokraten. "Ich bin nicht geimpft", sagte Djokovic laut dem im Prozess veröffentlichten Wortlaut seiner Befragung am Flughafen. Die Grenzbeamten erkannten die von ihm vorgelegte medizinische Ausnahmegenehmigung aber nicht an und entzogen ihm das Visum. Djokovic wurde in ein berĂŒchtigtes Abschiebehotel gebracht.

Djokovics AnwĂ€lte gingen gerichtlich gegen die Annullierung des Visums vor. Sie argumentierten, Djokovics Antrag auf eine Ausnahmegenehmigung sei von zwei unabhĂ€ngigen medizinischen Gremien genehmigt worden. Als Grund fĂŒr die Genehmigung fĂŒhrten sie einen positiven Corona-Test des Serben vom 16. Dezember an. Der Richter gab dem Tennisspieler recht (mehr dazu lesen Sie hier). Zur BegrĂŒndung erklĂ€rte er, Djokovic sei vor der Annullierung seines Visums nicht genug Zeit gegeben worden, um die Sachlage zu klĂ€ren. Der australische Staat muss nun die Kosten fĂŒr Djokovics hochkarĂ€tiges Anwaltsteam tragen.

Die Mutter Dijana Djokovic saß zwischen den MĂ€nnern der Familie. Sie bezeichnete den Erfolg ihres Sohnes vor Gericht als "grĂ¶ĂŸten Erfolg seiner Karriere." Ihr Sohn werde noch viele Grand-Slam-Titel gewinnen, prophezeite sie.

Als dann eine Reporterin nachfragte, warum Djokovic sich nach seiner angeblichen Corona-Infektion am 16. Dezember scheinbar kerngesund bei mehreren PR-Terminen zeigte und dabei ohne Maske Selfies mit seinen Fans machte, meldete sich die Mutter zu Wort und brach die Pressekonferenz kurzerhand ab. Kritische Nachfragen sind beim Anhang des Tennisstars offenbar nicht erwĂŒnscht.

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