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Biathlon in Hochfilzen – Debakel der Damen-Staffel: "Hätte Oma besser gemacht"

Debakel der Damen-Staffel  

Herrmann: "Hätte meine Oma besser gemacht"

14.12.2019, 15:00 Uhr | dpa

Biathlon: Denise Herrmann könnte neue deutsche Schlussläuferin werden

Denise Herrmann ist läuferisch die wohl stärkste Athletin im deutschen Biathlon-Kader. Nach dem Karriereende von Laura Dahlmeier könnte Herrmann jetzt zur festen Schlussläuferin der Staffel werden. (Quelle: t-online.de)

Denise Herrmann: Die Biathlon-Weltmeisterin in der Verfolgung spricht im Interview mit t-online.de über ihre Ziele in der kommenden Saison und die Nachfolge von Laura Dahlmeier. (Quelle: t-online.de)


Die Biathlon-Staffel der Damen hat beim Rennen in Hochfilzen die nächste Enttäuschung erlebt. Aufgrund mehrerer Fehlschüsse blieb das Team hinter den Erwartungen zurück – stellte einen Negativrekord auf.

Die deutschen Biathletinnen haben beim Weltcup in Hochfilzen das nächste Debakel erlebt. Beim Sieg von Weltmeister Norwegen vor Russland und der Schweiz kam die Damen-Staffel mit Karolin Horchler, Denise Herrmann, Vanessa Hinz und Franziska Hildebrand am Samstag nur auf Platz zwölf - bislang galt die Olympia-Pleite in Sotschi 2014 mit Rang elf als schwächstes Resultat.

Landeten nur auf Platz zehn: Die Biathlon-Damen Denise Herrmann (l.) und Vanessa Hinz (r.). (Quelle: imago images/Beautiful Sports)Landeten nur auf Platz zehn: Die Biathlon-Damen Denise Herrmann (l.) und Vanessa Hinz (r.). (Quelle: Beautiful Sports/imago images)

Denise Herrmann standen nach der Blamage die Tränen in den Augen, einen solch rabenschwarzen Tag hatte sie sich selbst in den schlimmsten Träumen nicht vorgestellt. "Man konnte ja meinen, ich hätte gestern mit dem Biathlon angefangen", sagte sie. "Das hätte sogar meine Oma besser gemacht", so die Athletin nach Platz zwölf im Staffelrennen von Hochfilzen.

"Das war eine Farce"

Das ohne die angeschlagene Franziska Preuß laufende deutsche Quartett benötigte über die 4x6 Kilometer zwölf Nachlader, musste dreimal in die Strafrunde und hatte 3:05,6 Minuten Rückstand auf die Siegerinnen. Die drei Extrarunden gingen ausgerechnet auf das Konto von Verfolgungsweltmeisterin Denise Herrmann. "Von extremem Wollen und Müssen trifft man auch nicht besser. Ich hatte Probleme, das Gewehr ruhig zu halten. Das ist aber auch keine Ausrede, das war ein miserabler Anschlag", sagte Herrmann in der ARD.

Bereits am Freitag waren die Skijägerinnen nicht in Schwung gekommen, hatten im Sprint-Wettkampf ihr schwächstes Ergebnis in der Weltcup-Geschichte eingefahren. Beste war Herrmann mit Platz 41 gewesen. "Wir sind schon mit der einen oder anderen hart ins Gericht gegangen. Das war eine Farce, die wir abgeliefert haben", hatte Damen-Trainer Florian Steirer in der ARD vor dem Staffelstart gesagt. Doch die Wiedergutmachung gelang nicht.

Verwendete Quellen:
  • Aus Material der Nachrichtenagenturen dpa und sid

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