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Savchenko: "In Deutschland ist nur ein Fußball-Weltmeister ein Held"

Olympiasiegerin Savchenko  

"In Deutschland ist nur ein Fußball-Weltmeister ein Held"

Von Martin Trotz, Florian Wichert

31.08.2018, 10:00 Uhr
Olympiasiegerin Aljona Savchenko über Gold und König Fußball (Quelle: Imago / t-online.de)
Olympia-Heldin Aljona Savchenko über Fußball-Helden und den fast geplatzten Gold-Traum

Es war DER Olympia-Moment dieses Jahres aus deutscher Sicht: Die sensationelle Eiskunstlauf-Kür von Aljona Savchenko und Bruno Massot in Pyeongchang. Doch der Traum von Gold wäre trotz Weltrekord fast geplatzt.

"In Deutschland sind nur die Fußballer Helden": Olympia-Heldin Savchenko klagt über mangelnde Wertschätzung verrät, warum der Gold-Traum trotz Weltrekord-Kür fast geplatzt wäre. (Quelle: t-online.de)


Aljona Savchenko hat Welt- und Europameisterschaften gewonnen und im Februar als Krönung Olympia-Gold mit ihrem Partner geholt. Daraufhin hat sie festgestellt: In anderen Sportarten gibt es unverhältnismäßig mehr Wertschätzung.

Eiskunstlauf-Olympiasiegerin Aljona Savchenko hat gerade den Sport-Bild-Award als "Vorbild des Jahres" gewonnen und war seit der sensationellen Weltrekord-Kür in Pyeongchang laut eigener Aussage nur eine Woche zuhause. Für sie haben sich seitdem viele Türen geöffnet, sagt sie im Interview mit t-online.de.

Weniger Wertschätzung als in anderen Ländern

Trotzdem beklagt sie fehlende emotionale und finanzielle Wertschätzung für das Eiskunstlaufen in Deutschland: "Komischerweise wird alles in Fußball investiert in Deutschland. Ich rede von Deutschland, weil wir hier sind und für Deutschland laufen. Wir leben hier und lieben Deutschland. Leider werden unsere Erfolge nicht so wertgeschätzt wie in anderen Ländern, wo ich sehe: Wenn man Olympiasieger wird, wird man als Held anders behandelt als bei uns. Bei uns ist man nur ein Held, wenn man als Fußballer Weltmeister ist. Im Eiskunstlaufen leider nicht."

Gold in Pyeongchang: Aljona Savchenko (l.) mit Bruno Massot. (Quelle: imago)Gold in Pyeongchang: Aljona Savchenko (l.) mit Bruno Massot. (Quelle: imago)

Dennoch sei mit der Weltrekord-Kür im Februar ihr größter Traum in Erfüllung gegangen. Wie Savchenko im Interview verrät, stand der allerdings noch auf der Kippe – weil sie sich hinterher aufs Eis fallen ließ. Savchenko: "Wenn die Musik noch läuft, dürfen wir uns nicht aufs Eis legen, weil das als Sturz zählen kann. Es gab ein paar Preisrichter, die gesagt haben: Schau mal nach, das könnte als Sturz zählen. Zum Glück war es nach der Musik und nach der Musik kannst du machen, was du willst. Von daher hatten wir Glück."

Das ganze Interview sehen Sie oben im Video.

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