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Nordische Kombination: Frauen dürfen bei Olympia weiter nicht starten

  • T-Online
Von Alexander Kohne

Aktualisiert am 24.06.2022Lesedauer: 2 Min.
Svenja Würth: Die Nordische Kombiniererin wird 2026 nicht bei Olympia starten.
Svenja Würth: Die Nordische Kombiniererin wird 2026 nicht bei Olympia starten. (Quelle: GEPA pictures/Thomas Bachun)
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Bei den Winterspielen in Mailand 2026 wird es keine Frauenkonkurrenz in der Nordischen Kombination geben. Nun könnte die gesamte Sportart gestrichen werden.

Das Internationalen Olympischen Komitees (IOC) lässt kaum eine Gelegenheit aus, um zu betonen, wie wichtig Geschlechtergleichheit in der olympischen Bewegung ist. In der Nordischen Kombination werden bei Olympischen Spielen derweil weiter nur


Unvergessene Momente der Wintersport-Geschichte

Unsere "Gold-Rosi"! Bei den Olympischen Winterspielen 1976 in Innsbruck gewinnt Rosi Mittermaier bei allen drei alpinen Ski-Wettbewerben eine Medaille: zwei Goldmedaillen in der Abfahrt und im Slalom und eine Silbermedaille im Riesenslalom. Im gleichen Jahr wird sie Weltmeisterin in der Alpinen Kombination und Gesamtweltcupsiegerin. Die Fachjournalisten wählen die 16-fache deutsche Meisterin zur Sportlerin des Jahres.
Rosi Mittermaier ist aber nicht nur bei den Sportjournalisten beliebt. 1974 erhält sie den Silbernen, 1976 den "Goldenen Bravo-Otto" der deutschen Jugendzeitschrift BRAVO.
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Männer an den Start gehen dürfen – als einzige Sportart im Winterzyklus. Dies beschloss die Exekutive des Internationalen Olympischen Komitees (IOC) am Freitag.

Bei den Winterspielen 2026 in Mailand und Cortina d'Ampezzo werden sich also weiterhin nur Männer in der Kombination aus Skispringen und Skilanglauf messen.

Die Forderung des IOC

Außerdem formulierte das Gremium eine deutliche Forderung: Für eine Aufnahme ins Programm 2030 wolle man eine "deutliche Entwicklung" sehen, erklärte IOC-Mitglied Karl Stoss.

Für die Frauen ist das Abschmettern des Antrags eine herbe Enttäuschung. Denn eine Entwicklung hat es in diesem Bereich sehr wohl gegeben. Seit zwei Jahren gibt es in der Nordischen Kombination einen Frauenweltcup und seit 2021 gehört die Frauenkonkurrenz auch zum WM-Programm. Im Zuge dessen ist das Leistungsgefälle nicht mehr so groß wie noch vor einigen Jahren.

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Zuversicht verpufft

Entsprechend zuversichtlich hatte sich Athletin Svenja Würth vor der Entscheidung geäußert. "Für uns wird das eine unheimlich wichtige Entscheidung", so die Kombiniererin. "Die Kombination ist die Königsdisziplin des nordischen Skisports. Ich hoffe, dass wir am Freitag mit einem Lächeln auf dem Gesicht ins Wochenende gehen."

Dies ist nun nicht der Fall. Neben Würth hatten auch zahlreiche männliche Kollegen den Wunsch geäußert, die Frauenkonkurrenz 2026 ins olympische Programm aufzunehmen – darunter die Olympiasieger Johannes Rydzek und Eric Frenzel.

Die Sorge der Olympiasieger

Sie machen sich überdies Sorgen, dass die gesamte Sportart nun bei den Spielen gestrichen wird, obwohl sie seit fast 100 Jahren im Programm ist. "Mein Wunsch wäre es, dass die Damen olympisch werden – und wir es bleiben", sagte Sportsoldat Frenzel in einem Bundeswehr-Interview. "Dass im Raum steht, unsere Sportart zu streichen – da bin ich doch überrascht."

Wie realistisch das Schreckensszenario tatsächlich ist, weiß derzeit niemand so recht. Fakt ist, dass das IOC – wie eingangs erwähnt – in allen Sportarten eine Ausgewogenheit der Geschlechter verlangt.

Momentan ist die Nordische Kombination die einzige Disziplin der Winterspiele, in der keine Frauen am Start sind. Bleibt es dabei, könnte die Ausgewogenheit auch durch eine Streichung der Männer-Wettbewerbe hergestellt werden. Die Entscheidung vom Freitag könnte also eine noch weitaus größere Tragweite haben, als aktuell abzuschätzen ist.

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