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Ski alpin: Nach Horror-Sturz am Vortag – zweite Abfahrt auf Streif abgesagt


Legendäres Rennen in Kitzbühel  

Nach Horror-Sturz am Vortag – zweite Abfahrt auf Streif abgesagt

23.01.2021, 13:22 Uhr | sid, dpa, MEM

Hahnenkamm bei Kitzbühel: Helmkamera von Skydivern zeigt berüchtigte Streif

Nur Fliegen ist schöner. Das haben sich vielleicht die Mitglieder des Skydive Teams von Red Bull gedacht, als sie sich der weltberühmten Ski-Rennstrecke näherten. Im Vorfeld des 81. Hahnenkamm-Rennens haben sie nämlich die Streif, die berüchtigte Abfahrtsstrecke im österreichischen Kitzbühel, in Angriff genommen. (Quelle: Reuters) 

Spektakuläre Eindrücke: Die Helmkameras von Skydivern zeigen die berüchtigte Streif in Kitzbühel. (Quelle: Reuters)


Am Freitag fand die erste Abfahrt auf der traditionsreichen Strecke am Hahnenkamm statt. Allerdings gab es einen Horror-Sturz. Am Samstag hätten die Männer erneut antreten sollen – doch das Streif-Rennen wurde abgesagt.

Die für Samstag geplante zweite Weltcup-Abfahrt der Männer in Kitzbühel ist am frühen Morgen abgesagt worden. "Aufgrund der aktuellen Wettersituation und dem Zustand der Piste" habe die Jury zusammen mit dem Organisationskomitee diese Entscheidung getroffen, teilte der Internationale Skiverband FIS mit.

Die klassische Hahnenkamm-Abfahrt auf der Streif, die am Samstagmorgen wegen Regen, Schneefall, Nebel und der Pistenbedingungen abgesagt wurde, soll nun am Sonntag (10.20 Uhr) nachgeholt werden. Der Super-G verschiebt sich dadurch auf Montag (10.45 Uhr).

Urs Kryenbühl: Der Schweizer stürzte während der Abfahrt am Freitag.  (Quelle: dpa/Giovanni Auletta)Urs Kryenbühl: Der Schweizer stürzte während der Abfahrt am Freitag. (Quelle: Giovanni Auletta/dpa)

Schwere Stürze von Cochran-Siegle und Kryenbühl 

Am Freitag fand auf der Streif bereits die erste Abfahrt statt. Allerdings gab es zwei üble Stürze. Der US-Amerikaner Ryan Cochran-Siegle stürzte zuerst, wurde vom Netz aufgefangen und musste mit dem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus gebracht werden. Er konnte sich allerdings selbst aus dem Netz am Außenrand der Streif-Strecke befreien. Wie der Verband später bekannt gab, zog er sich wie durch ein Wunder "nur eine leichte Halswirbelfraktur" zu.

Schlimmer traf es den Schweizer Urs Kryenbühl, der beim Zielsprung mit 150 Stundenkilometern das Gleichgewicht verlor und mit dem Kopf auf die Piste krachte. Er wurde minutenlang versorgt, das Rennen unterbrochen und auch er musste mit dem Hubschrauber ins Hospital geflogen werden. Wie der Schweizer Verband später bekannt gab, zog er sich eine Gehirnerschütterung, einen Bruch des rechten Schlüsselbeins sowie einen Riss des Kreuz- und Innenbandes im rechten Knie zu.

Verwendete Quellen:
  • Mit Material der Nachrichtenagentur sid und dpa
  • Eigene Beobachtung

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