Sie sind hier: Wintersport > Skispringen >

Skifliegen: Karl Geiger nach schlechten Bedingungen verärgert: "Es kotzt mich an"

Nach Enttäuschung beim Skifliegen  

Geiger genervt von Bedingungen: "Es kotzt mich echt an"

Von Melanie Muschong

16.02.2020, 12:53 Uhr
Skifliegen: Karl Geiger nach schlechten Bedingungen verärgert: "Es kotzt mich an". Skifliegen in Tauplitz: Geiger kann die Erwartungen nicht erfüllen. (Quelle: imago images/Eibner Europa)

Skifliegen in Tauplitz: Geiger kann die Erwartungen nicht erfüllen. (Quelle: Eibner Europa/imago images)

Im Gesamtweltcup liegt Karl Geiger als Zweiter hinter dem Österreicher Stefan Kraft. Beim Skifliegen in Tauplitz verliert der Deutsche jedoch weitere Punkte auf seinen Konkurrenten.

Karl Geiger hat ein turbulentes Skifliegen in Tauplitz auf Platz sechs beendet. Sein stärkster Konkurrent und Gesamtweltcup-Führende Stefan Kraft sicherte sich den Sieg. Wegen zu starken Windes wurde der Wettkampf kurz vor dem Ende abgebrochen, nur der erste Versuch wurde gewertet. 

"Man braucht viel Mut" 

Bundestrainer Horngacher sagte nach dem ersten Durchgang im "ZDF": "Der Sprung speziell vom Karl war gut. Die Bedingungen wechseln ein bisschen." Zum Unterschied zwischen Skispringen und Skifliegen sagte der Chefcoach: "Mental ist das Skifliegen eine hohe Belastung. Man braucht viel Mut und eine hohe Entschlossenheit."

Auch im zweiten Durchgang konnte Geiger nicht vorlegen. Er musste bei schlechten Bedingungen von der Schanze – und war mächtig angefressen. Im "ZDF" sagte er: "Langsam habe ich einen richtigen Hals. Ich suche Bedingungen ungern als Ausrede, aber es kotzt mich echt an. Mit meinen Flügen bin ich zufrieden." 

Allerdings war die Wetterlage danach so schlecht, dass das Fliegen abgebrochen werden musste. Für Geiger blieb es bei Platz sechs – immerhin.

"Sieht beschissen aus, fühlt sich beschissen an" 

Auch einer, der aktuell schwierige Zeiten zu spüren bekommt, ist Markus Eisenbichler. Der DSV-Starter konnte beide Flüge nicht kontrollieren, landete wie bereits am Samstag weiter hinten im Feld. Er sagte im "ZDF": "Ich verliere beim Absprung zur Zeit immer das Gleichgewicht. Wenn das Selbstvertrauen nicht da ist, geht der Zug raus. Es sieht beschissen aus, fühlt sich beschissen an. Aber das ist zur Zeit mein Leistungsstand."

Liebe Leserinnen und Leser,

Leider können wir Ihnen nicht zu  allen Artikeln einen Kommentarbereich zur Verfügung stellen. Mehr dazu erfahren Sie in der Stellungnahme der Chefredaktion.

Eine Übersicht der aktuellen Leserdebatten finden Sie hier.

Gerne können Sie auch auf Facebook und Twitter zu unseren Artikeln diskutieren.

Ihr Community-Team

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail

Ulla Popkenbonprix.deOTTOhappy-sizetchibo.deLIDLBabistadouglas.deBAUR

shopping-portal